Alice in Chains: neues Album, neue Tour, neue Website
Die Könige des Grunge sind zurück! Alice in Chains spielen eine kleine, aber feine Tour im Sommer, bevor im September das neue Album “Black gives Way to Blue” erscheint.
Seit heute ist die neue Website der Jungs aus Seattle online und zur Feier des Tages gibt es einen Song vom neuen Album als kostenlosen Download: “A Looking in View”. Ich muss ja sagen, dass mich die Website jetzt nicht so wirklich vom Hocker haut (ist ja ganz nett, aber es könnte doch etwas zeitgemäßer sein – vor 6, 7 Jahren hätte ich so was bestimmt super gefunden), aber der neue Song klingt schon mal ganz vielversprechend. Also dann, die Herren Cantrell & Co.: Wir sehen uns im August!
Wörter. Punkte. Ein Firmenname. In Arial. Und ich bin begeistert. Trotz Arial.

Die deutsch-schweizerische Online-Agentur Namics hat ein neues Corpoate Design verpasst bekommen. Das Besondere daran: statt ein “Standard”-Logo, bestehend aus einer Wort- und einer Bildmarke zu verwenden, wird eine dynamische Wortmarke benutzt und ich bin gerade sehr begeistert von der Idee und dem dahinter steckenden Konzept (und die Namics-Mitarbeiter anscheinend auch). Online wird das neue Logo aus Blog-Psts, Tweets, Flickr-Tags und sonstigem Gedöns der Namics-Mitarbeiter generiert. Diese dynamische Interaktion der Mitarbeiter mit “ihrem” Markennamen lässt sich in Print natürlich nicht so super wiedergeben, sieht aber dennoch gelungen aus. Okay, über Arial als Hausschrift darf man sicherlich geteilter Meinung, aber immerhin unterstreicht die Wahl der Schrift so auch noch einmal, dass es hier um ein Unternehmen geht, das sich auf Online-Dienstleistungen spezialisiert hat.
boing, boing, boing
Ein Elefant auf einem Trampolin. Und ich könnte ihm stundenlang zugucken. Hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter und wieder hoch und wieder runter …

London Calling

Unter dem Titel “Gost in the Machine” bastelt Erika Iris Simmons aka Iri5 berühmte Musiker aus alten Kassetten. und es sieht verdammt gut aus.
In this series I showcase a number of portraits of musicians made out of recycled cassette tape with original cassette. Also included are portraits made from old film and reels. The idea comes from a philosopher’s (Ryle) description of how your spirit lives in your body. I imagine we are all, like cassettes, thoughts wrapped up in awkward packaging. : )
Jimi Hendrix, Jim Morrison, die Beatles und noch ein paar andere gibt es hier zu sehen.
Jetzt aber: 100 beste Plakate 2008

Ich hatte ja schon mal drüber geschrieben, als die Plakate noch nicht für das Auge der Öffentlichkeit bestimmt waren, aber jetzt ist es endlich so weit: Die Gewinner des Wettbewerbs 100 beste Plakate 2008 sind jetzt auch endlich zu aller Manns Ansicht online zu sehen. Wo? Hier. Und ich kann mich nur wiederholen: Da sind echt n paar nette Dinger bei. ;)

Famous Movie Moments conducted through iChat
Flickr-User Laser Bread stellt berühmte Film-Dialoge als Chat nach:

Volker Pispers über die heilige Ursula
Volker Pispers ist ja – nach Hagen Rether – mein zweitliebster Kabarettist. Gestern morgen hat er sich bei WDR2 über die heilige Ursula ausgelassen, die erst mit der Einführung Akademikerinnenwurfprämie erfloglos gegen das Aussterben der falschen Deutschen kämpfte und jetzt eine ebenso wahnsinnig erfolgversprechende Internet-Zensur einführt. Wie Recht Herr Pispers doch hat, lässt sich hier auf YouTube anhören oder direkt beim WDR streamen.
Cigarettes. Just looking at them makes you sick.

Gelungene Nichtraucher-Kampagne, wahrscheinlich ganz geringfügig hiervon inspiriert. Wenn man sich dieses Plakat etwas länger anguckt, wird man leicht wirsch im Kopf, aber das ist ja wohl auch Sinn der Sache.
Gelungener Social Media-Einsatz in der Unternehmenskommunikation
Sure, anyone can build a fan page in under 10 minutes, and some big brands may even attract fans without any real effort. But even if you have 3 million fans, if the extent of their involvement with your brand is that at one point they “became a fan,” is that really benefiting you?
Wie Coca-Cola, Adidas, Starbucks & Co. es schaffen, ihren “Fans” auf Facebook mehr zu bieten, als einfach nur Fans zu sein (und somit natürlich auch ihre Marke stärker erlebbar zu machen und zu positionieren), beschreibt dieser Artikel auf mashable.com: Killer Facebook Fan Pages: 5 Inspiring Case Studies.
Leckere Technik

Dieses schmackhafte Erdbeer-Schokoladentörtchen ist ein USB-Hub. Und ich glaube, wenn ich dieses Ding auf meinem Schreibtisch stehen würde, hätte ich seltsamerweise permanent Hunger auf Erdbeeren. Und Schokolade. Hmmmm …
Passend dazu: Goldbarren, Sushi, Nägel und andere USB-Sticks. Klingt zwar komisch, ist aber so.
Elvis von Nazareth, King of Rock ‘n Roll … äh, wat?

Faszinierend, was man so alles bei Bildrecherchen in diesem faszinierenden Dings, na wie hießt es noch gleich … ach ja, Internetz, findet …
Illustr(iert)e Musiker
Ich habe da übrigens ganz hervorragend illustrierte Musiker-Portraits entdeckt … Auch wenn die Auswahl etwas dürftig ist und Nick Cave (der übrigens dieses Wochenende auf dem Hurricane spielen wird, genau wie Social Distortion, Faith No More, Eagles of Death Metal und Nine Inch Nails, was mich gerade etwas wurmt, weil ich in den letzten zwei Wochen von diversen Leuten gefühlte 3.785.723-mal gefragt wurde, ob ich nicht mitkommen will, worauf ich immer mit “Nein” antworten musste, weil ich dieses Wochenende keine Zeit habe, was mich – wie ich glaube ich bereits erwähnt habe – wurmt, aber das ist eine andere Geschichte und tut jetzt im Grunde nichts zur Sache, genau so wenig wie meine Vorliebe für ellenlange Sätze, die einfach mal so in Klammern mitten in einem anderen Satz stehen) der einzige ist, den ich auf Anhieb erkannt habe, muss ich doch einfach mal sagen: Klicken, gucken, für gut befinden. Aber bitte sofort. Danke.

Kleiner Schreihals
Ein netter Spot von VW, der sich an lärmgeplagte Eltern richtet:
Let Homer Simpson be your Co-Pilot

Wie cool ist das denn bitte? Ein Navi mit der Stimme von Homer Simpson. Jetzt gibt es da drei Möglichkeiten: Entweder macht das Autofahren damit einfach mal extrem viel Spaß, oder man wirft das Ding nach der zweiten Kurve aus dem Fenster, weil es einfach nur noch nervt … oder Variante drei: Homers IQ überträgt sich per Navi auf den Fahrer und man erreicht sein Fahrtziel nur noch äußerst selten. Oder gar nicht mehr.
Und ich stelle mir gerade vor, wie sich wohl Mr. T so als Navi-Sprecher machen würde: “Turn left, Fool!” Oder Lemmy von Motörhead … Sagt das Navi dann zur Begrüßung “My name is Lemmy and I play Rock’n Roll”? Und spielt es dann Ace of Spades, wenn man am Ziel angekommen ist? Das wär doch mal verdammt genial.
Also, TomTom: Integriert neben Homer noch Lemmy, Mr. T, Darth Vader etc. etc. … und ich geh sofort los und kauf mir son Teil.
Auf ein Neues: Banksy vs. Bristol Museum
Noch ein kleiner Nachtrag zu Banksy vs. Bristol Museum: Flickr-User Sabeth718 hat ein Set mit zig Bildern aus der Ausstellung online gestellt und eine Flickr-Gruppe gibt es inzwischen auch. Und ich will jetzt nur noch mehr da hin …

Display/Type

Gerade geffffunden: Die wunderbaren Typo-Poster von Gary Austin, britischem Grafik-Design Nachwuchs. Mehr aus der Serie und noch einigen anderen sehr sehenswerten Kram gibts auf seinem Portfolio.
