Exactitudes

Fotografie meets Soziologie und heraus kommt ein extrem spannendes Projekt über Subkulturen und Gruppenidentität: exactitudes.com.
Rotterdam-based photographer Ari Versluis and profiler Ellie Uyttenbroek have worked together since October 1994. Inspired by a shared interest in the striking dress codes of various social groups, they have systematically documented numerous identities over the last 14 years. Rotterdam’s heterogeneous, multicultural street scene remains a major source of inspiration for Ari Versluis and Ellie Uyttenbroek, although since 1998 they have also worked in cities abroad.They call their series Exactitudes: a contraction of exact and attitude. By registering their subjects in an identical framework, with similar poses and a strictly observed dress code, Versluis and Uyttenbroek provide an almost scientific, anthropological record of people’s attempts to distinguish themselves from others by assuming a group identity. The apparent contradiction between individuality and uniformity is, however, taken to such extremes in their arresting objective-looking photographic viewpoint and stylistic analysis that the artistic aspect clearly dominates the purely documentary element.
Achtung Spitfire Schnell Schnell!!
Aufmerksam geworden bin ich auf die Jungs durch ihr Artwork bzw. durch die Arbeiten von Götzilla und ihre Musik braucht sich nicht hinter dem hervorragenden Artwork zu verstecken: Achtung Spitfire Schnell Schnell!! spielen “Decent Soulful Garage Punk” und mit dieser Selbtsbeschreibung ist eigentlich auch schon alles gesagt. Auf ihrer Website gibt’s jede Menge Songs zum reinhören und runterladen und auf MySpace ist man natürlich auch vertreten.


Götzilla

Eine Konzert-Poster-Kultur wie man sie in der amerikanischen Rock- und Alternative-Szene findet, wird in Deutschland meiner Meinung nach ja leider viel zu wenig gepflegt: Bandfoto, Datum, Zeit und Ort draufgeklatscht, fertig ist hierzulande das Konzertplakat.
Eine wohltuende Ausnahme ist da Götz Bockstedte: Unter seinem Künstlernamen Götzilla macht er haufenweise coole Illustrationen für großteils gesiebdruckte Konzert-Plakate, die man sonst nur auf Seiten wie gigposters.com zu sehen bekommt. ROCKPOSTER by Goetzilla – Rock’n Roll Plakate made in Germany. Hell Yeah!
Außerdem spielt der Herr auch in einer gar nicht mal so schlechten Band, aber dazu später mehr. ;)
Wolfmother – New Moon Rising
Neue Wolfmother-Single. Klingt soweit ganz nett, bleibt aber nicht so sehr im Ohr hängen wie die Songs des ersten Albums – zumindest nach dem ersten Hören. Aber warten wir mal den Rest der neuen Platte ab.
Wochenend-Band: S.O.D.
Nach langer Zeit lief diese Woche bei mir mal wieder des Öfteren S.O.D. und ich fühlte mich doch sehr daran erinnert, wie ich mit 15 Thrash Metal und Hardcore entdeckte. Hach ja … lang, lang ist’s her. (Oh Gott oh Gott, das klingt ja, als wäre ich steinalt. Na egal.)
The story of a beautiful failure
Die Information Architects beschreiben ausführlich, wie sie zum Pitch um das Redesign der Schweizer Tageszeitung “Tagesanzeiger” eingeladen wurden, wie sie die für sie ungewöhnliche Aufgabe eines Zeitungs-Designs angegangen sind und wie sie schlussendlich scheiterten.
In January 2009 we were invited to take part in a paid pitch for the print redesign for the Swiss newspaper Tages-Anzeiger. All in all five agencies took part in the pitch. We were the only UX oriented agency. The story of a beautiful failure.
We put all eggs in one basket and worked for one month like mad men. We developed a pretty tight concept around the idea of usability, readability and cross media connection. Here is what we came up with:

Ich find das neue Design (rechts im Bild) ja wesentlich klarer, strukturierter, überischtlicher und schöner als das alte (links); ich würde ja gerne mal das Sieger-Layout sehen und damit vergleichen. Für mich das Highlight des Konzepts: die wichtigsten Begriffe im Text wurden blau statt schwarz gedruckt; so lässt sich ein Text schnell überfliegen und relevante Informationen sind auf einen Blick erkennbar.


Noch viel mehr (hochauflösende) Bilder des Redesigns, die ausführliche Beschreibung und sogar die Pitch-Präsentation als PDF gibt es hier. Absolut lesens- und sehenswert!
via Fontblog
Et gibt nix, wat et nich’ gibt.
Was haben Stricken, Kaffee, Alkohol, Finanzen, Essen, Design, Sport, Häuslebau, Vegetarismus und Musik gemeinsam? Riiiiiiiiichtig. Zu allen diesen Themen gibt es Social Networks … die Liste ist lang: The Ultimate List of Niche Social Networks.
Ein Beitrag aus der Reihe “Sätze, die eigentlich zu kurz sind zum Bloggen, aber zu lang*, um sie zu twittern.”
„Als ewiger Stellvertreter möchte ich meinen Vorgesetzten endlich mal persönlich kennenlernen“, sagte der Papst und segnete das Zeitliche.
* zumindest, wenn man einen Link zum Urheber setzen möchte, was hiermit getan sei: 13 Berufe mit 13 Zitaten bei off the record.
The Ettes – Crown of Age
Hui! Sehr schönes Video für The Ettes. (Übrigens eine hervorragende Live-Band. Fotos vom Konzert in der Moritzbastei vor ein paar Monate gibt’s hier auf Flickr.)
Sonntagsmusik: Gluecifer
Die Kings of Rock wünschen einen schönen Sonntag. Und ich arbeite jetzt mal weiter, pflege nebenbei die kränkelnde Dame auf meiner Couch und lasse mich dabei von putpat.tv mit guter Musik berieseln.
Hallo Leipzig!
Ist ja tolles Ankunftswetter hier mit Nieselregen, Nebel & Co. Na ja, immerhin wärmer als in Hamburg. Und vom Wetter auf dem Weg hierhin, die rechtsüberholenden und andere (mich!) schneidenden Arschlöcher auf deutschen Autobahnen sowie meine chronische Verfahreritis will ich jetzt eigentlich gar nicht erst anfangen … Grrrrr.
Was ich eigentlich sagen wollte: Bin wieder da. Irgendwas Besonderes passiert in den letzten drei Monaten? (Mal abgesehen von dem riesigen neuen Obi da quasi in der Innenstadt auf dem Weg von der Autobahn zu mir.)
Tschüss Hamburg!


War nett mit dir die letzten drei Monate. (Könnte unter anderem damit zu tun gehabt haben, dass ich bei der besten Frau der Welt gewohnt habe.)
Irgendwie ging die Zeit extrem schnell vorbei, aber jetzt geht’s wieder zurück in den Osten. Bis bald!
Eigentlich …
… wollte ich ja schreiben, dass ich endlich mal nen guten Spot für Coke Zero gefunden hab, der doch wesentlich besser ist als das, was hierzulande so gezeigt wird. Aber dann fiel mir auf, dass dieses fürchterliche Verbrechen eines Spots, das ich in Erinnerung hatte, ja gar keine Werbung für Coke Zero ist, sondern für Coca Cola Light.
Wie dem auch sei, hier die argentinische Variante der Coke Zero Werbung:
The Beast Is Back: The Work of Christopher Lee
Christopher Lee macht wunderbare Illustrationen und Animationen und hat ne sehr schicke Website, auf der er sein Zeugs präsentiert: The Beast Is Back. Das vernachlässigen viele Illustratoren & Co. meiner Meinung nach ja öfters mal …
Das kommt davon …
… wenn man zu langsam ist. Und das passiert in unserem Echtzeit-Kommunikations-Zeitalter leider nur all zu leicht (und zu schnell). Wovon ich rede? Nun ja … nachdem ich vor ein paar Tagen auf Information is beautiful, die Website zur Visualisierung von Informationen gestoßen bin (über den Artikel “Who rules the Social Web?“), dachte ich mir noch so “Ha! Das muss ich bloggen!” Der Entwurf dieses Posts lag dann allerdings eeeetwas länger unbearbeitet im Wordpress-Backend rum, weil ich nicht genug Zeit hatte, um ein paar schicke Grafiken rauszusuchen (ein heißer Favorit waren z.B. die Infografiken des Good Magazins) und zwei, drei Sätze dazu zu schreiben. Tja … und in der Zwischenzeit wurde auf Spreeblick schon ein Artikel über Information is beautiful geschrieben. Wer zu spät kommt und so …
Also der Form halber noch mal: Information is beautiful bietet erstklassige grafische Darstellungen aller möglichen Sachverhalte, von Zeitreisen-Timelines in Filmen über den Vergleich von Koffein- und Kaloriengehalt verschiedener Getränke bis zur Darstellung des momentanen Stands der Erfüllung des Kyoto-Protokolls. SO aufgeschrieben klingt das alles allerdings wesentlich komplizierter als kurz und knackig in nem bunten Bild zusammengefasst: Infografik at it’s best.
Und was ich mit dem ganzen Vorgeplänkel da oben auch eigentlich nur sagen wollte: Eigentlich war ich schneller als Spreeblick. Ha! Ok, ich wäre eigentlich schneller gewesen. Verfluchtes Echtzeit-Web.
Wie kommt der nackte Mann in den Kleiderschrank?
Na ganz einfach … So:
Genialer Spot für den französischen Pay TV-Sender Canal+, der zeigt: “Storytelling ist alles.”
Auf einen Whisky mit Don Draper

Gut gemacht: MadMen Yourself, der Avatar/ Profilbild-Generator im 60s Illustrations-Stil für alle Mad Men Fans.
In dem Zusammenhang mag auch das hier für den ein oder anderen Leser interessant sein: Mad Men Facebook Marketing Case Study.

