Turmkunst
Turmkunst ist – eigener Aussage zufolge – die “spektakulärste Open-Air-Galerie Europas”: Im Frühjahr werden diverse Street Art-Künstler den Berliner Schlossturm, auch bekannt als Bierpinsel, bepinseln (wahnsinnig schlechtes Wortspiel™ sponsored by Zeugs & Gedöns).
Mit dabei: Flying Förtress, einer der – meiner Meinung nach – besten deutschen Street Artists und Illustratoren.
Friends of Type

Ein kurzer Linktipp für Freunde guter/ außergewöhnlicher Typographie und alle, die es werden wollen: Friends of Type.
Bester Blog des Jahres: “Werbefloskeln und viel anderer Krimskrams”

Das/ der beste Blog des Jahres schreibt über Stilblüten und Floskeln aus Werbung, Medien, etc. und sammelt all die schönen Wörter, Unwörter, Frauen, Männer, Pflanzen, Blogger, Filme, Bücher, Manager, bedrohte Tierarten, Reiseziele, Beliebeigessubstantivbittehiereinsetzen des Jahres.
The Ultimate Book of Band Logos

Waaaah! Das muss ich unbedingt haben: Ein Buch voll mit jede Menge Band-Logos und (zumindest teilweise) deren Entstehungsgeschichte.
Auf der Website zum Buch gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack in PDF-Form.
via bei Nerdcore in den Kommentaren gefunden.
Noch mal ein kurzer Nachtrag zur Rage Against the Machine UK Christmas Charts-Geschichte
Auch wenn Weihnachten schon lange vorbei ist: das Rage Against the Machine Christmas Video mit der Londoner Weihnachts-Illumination ist zu gut, um nicht noch mal als Ergänzung zur Weihanchtsgeschichte 2009 gepostet zu werden.
The Third and the Seventh
Das da oben ist komplett mit CGI-Animation entstanden. Mir bleibt gerade mal eben der Mund weit offen stehen. Unglaublich gut, das Ganze. Auf Vimeo lässt sich das Original übrigens im Vollbild ansehen und sieht dann noch mal bessser aus. Also los: Angucken!
Matthew Lyons


Matthew Lyons macht verdammt großartige Illustrationen mit Retro-Touch. Und dabei ist der Kerl erst 21 Jahre alt. Wow.
Mein Leipzig lob ich mir
Die New York Times hat eine Liste mit Orten veröffentlicht, die man 2010 unbedingt besuchen sollte: The 31 Places to Go in 2010.
Auf Platz 10: Leipzig mit Spinnerei und Bildermuseum (das übrigens das erste Museum ist, das ich kenne, das eine Facebook Fanpage hat).
In deutschen Reihenhäusern

Am Anfang stand eine einfache Frage: Wer wohnt eigentlich im Reihenhaus? Um Antworten jenseits der Statistik zu finden, wurden der Fotograf Albrecht Fuchs und die Journalistin Inken Herzig im Sommer 2008 damit beuaftragt, Portraits der Bewohner von 50 Reihenhäusern anzufertigen.
Reihenhäuser sind für mich ja so ziemlich der Inbegriff der deutschen Spießigkeit, aber “in deutschen Reihenhäusern” versucht, mit solchen Vorurteilen aufzuräumen (und ganz nebenbei für das “Lebensmodell Reihenhaus” zu werben). Das gelingt eigentlich sogar ziemlich gut.
Einige der Fotos bestätigen meine Abneigung gegenüber Reihenhaussiedlungen zwar, aber es sind auch ein paar sehr schicke Portraits dabei. Und die Website wartet mit cleveren Navigations-Ideen und kleinen Spielerien auf, die mehr als nur nett anzusehen sind.


Eduardo del Fraile

Eduardo del Fraile ist ein spanischer Grafikdesigner mit einem Portfolio voller großartiger Arbeiten. Die Website selbst ist ziemlich minimalistisch gehalten, lädt an einigen Stellen aber trotzdem zum rumklicken und -spielen ein.
Business Punks
Nein, ich meine nicht dieses neue Wirtschaftsmagazin von Gruner Jahr. Sondern echte Punks, die mit ihrem Punk-Sein Geschäfte machen und sich mit Touristen fotografieren lassen. Nette kleine Doku aus den 80ern:
15 Jahre Kolle Rebbe

Kolle Rebbe feiert Geburtstag und lässt die Glückwünsche der Kunden von 15jährigen Mädchen vorlesen. Unbedingt angucken. Großes Kino.
Sehr schön: “Die Firma CDU hat geschrieben …”
The Honest $10000 SPAM
Auch ein Weg, das Agentur-Budget für Weihnachtsgrüße unter die Leute zu bringen: Mother London hat Spam-Mails geschrieben. Und der erste, der tatsächlich eine Antwort mit seinem Namen und seiner Kontonummer geschrieben hat, hat tatsächlich die 10.000$ bekommen – und natürlich sofort gespendet. Weil wegen Weihnachten und was Gutes tun und so. (Und man will in diesem internet-Dings und vor laufenden Kameras und so ja nicht als gieriger, egoistischer Sack da stehen, der das ganze Geld für sich behält.)
via eyesaiditbefore.
Beichtet eure Sünden, ihr Werber dieser Welt!

Publicis Polen hat für Unicef zum Jahreswechsel eine lustige Website gebaut, auf der die bösen, bösen Werber all ihre Sünden gestehen können, um reinen Gewissens ins neue Jahr zu starten: Begin the New Year with a clear conscience.
Ob der Account Manager mal wieder alle Kekse in einem Meeting alleine verputzt hat, der Kreative sich im Archiv hat “inspirieren” lassen, der Planner seine Kernbotschaft auf mehrere Sätze ausgedehnt hat oder der Kunde heimlich glaubt, dass Ausrufezeichen eine Headline besser machen – hier kann jeder seine kleinen (oder auch großen, die oben genannten Beispiele sind ja noch harmlos) Sünden gestehen.
Also: Gehet hin und beichtet. Amen.
via Daniel auf Facebook
Mike Mitchell
Mike Mitchell macht skurrile Illustrationen, die einfach nur toll aussehen. Irgendwo war ich schon mal auf den Herrn aufmerksam geworden, freu mir aber gerade nen Keks, dass ich ihn quasi durch Zufall “wiedergefunden” hab.




