Potato slow. Opera fast.

Werbung / 28. Mai 2010 / 14:31 Uhr / 3x Senf dazu

Neulich hatte ich ja schon den Google Chrome Speed Test hier im Blog. Jetzt kommt Operas Antwort darauf: Was geh schneller? Eine Website mit Opera zu laden oder eine Kartoffel zu kochen?

Das Video hat die Antwort …

via Mashable.

I ♥ Art

Illustration, Zeugs & Gedöns / 28. Mai 2010 / 09:51 Uhr / 1x Senf dazu

Bei der “Ein herz für Blogs”-Aktion am Dienstag hatte ich es ja bereits kurz angedeutet: Da war noch was mit dem Herrn artill. Und zwar hatte er vor einiger Zeit bereits zum zweiten Mal ein kleines Gewinnspiel in seinem Blog laufen, das artill Wunschkonzert.

Und einer der beiden glücklichen Gewinner eines Portraits war … Trommelwirbel … ein gewisser Herr Zeugs & Gedöns.

Vor ziemlich genau einer Woche war es dann soweit: Das Wunschkonzert-Ergebnis flatterte mir per Mail ins Haus. Und ich muss sagen, ich hab mich doch sehr darüber gefreut. Ich nenne jetzt also einen Original artill mein Eigen. Vielen Dank!

Portrait von artill/ Lukas Bischoff

Neo Rauch. Begleiter: Ein exklusiver Museumsbesuch außerhalb der Öffnungszeiten und warum ich es klasse finde, was das Bildermuseum so macht.

Kunst, Webzwonull / 28. Mai 2010 / 08:34 Uhr / noch kein Senf dazu

Neo Rauch. Begleiter. Museum der Bildenden Künste Leipzig

Gestern Abend war ich im Bildermuseum – und konnte mir quasi alleine “Begleiter”, die Ausstellung zu Neo Rauchs 50. Geburtstag ansehen. (Bzw. die eine Hälfte davon – die andere wird ja momentan in München gezeigt.) Insgesamt waren es wohl ca. 20 Mann, die gestern Abend durch die Ausstellung gingen, nachdem das Muesum eigentlich schon geschlossen hatte – und das bei einer Ausstellung, die momentan für lange Schlangen an den Kassen sorgt. Wie es zu dem exklusiven Besuch kam? Dazu hole ich mal ein bisschen länger aus …

Es begab sich zu einer Zeit … nein, ganz so weit muss ich dann doch nicht ausholen. Also: Als ich das erste Mal im Bildermuseum war, lagen dort überall kleine schwarze Visitenkarten rum, mit nichts weiter als der URL der Facebook-Fanpage des Museums drauf: http://www.facebook.com/mdbk.leipzig

Davon war ich damals schon ziemlich begeistert: Welches Museum hat schon eine eigene offizielle Facebook-Seite? Also wurde ich flugs Fan – und war schon kurz darauf noch begeisterter, denn beim Bildermuseum hat man anscheinend kapiert, worauf es bei Social Media ankommt: Es werden nicht nur aktuelle Termine, Bilder der Ausstellungseröffnungen & Co. gepostet, sondern man ist wirklich zum Dialog bereit, geht auf Kommentare ein und bietet den Fans einen echten Mehrwert. Generell ist das Museum ziemlich auf der Höhe der Zeit – iPhone-Besitzer müssen sich nämlich auch keine teuren Audioguides mehr leihen, sondern können sich die Audiokommentare zur aktuellen Ausstellung als kostenlose App herunterladen.

Warum ich das alles erzähle? Diese Woche war es soweit, das Museum hat die 1.000-Fan-Marke auf Facebook geknackt. Und um das zu feiern wurde das Museum, bzw. die Neo Rauch-Ausstellung gestern Abend exklusiv für die Facebook-Fans zwischen 20.00 und 21.30 Uhr geöffnet. Wie bereits erwähnt, waren zwar insgesamt “nur” 20 Leute da, aber das hat das Ganze – zumindest in meinen Augen – nur um so besser gemacht. Quasi ungestörter Kunstgenuss und das auch noch für umsonst. Und als kleines Schmankerl obendrauf gab’s sogar noch eine kurze Führung durch die wirklich sehenswerte Ausstellung, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Also … langer Rede kurzer Sinn: Liebes Bildermuseum, Gratulation zur Experimentierfreudigkeit und den gelungenen Umgang mit neuen Medien und vielen Dank für einen tollen Abend. Da können sich andere Kultureinrichtungen mal ein Beispiel dran nehmen. Weiter so!

Ein ♥ für Blogs

Webzwonull, Zeugs & Gedöns / 25. Mai 2010 / 23:22 Uhr / 1x Senf dazu

Ein Herz für Blogs

Oh Mann … erst schwing ich hier große Ankündigungsreden und dann verschwitze ich die Aktion fast. Na super.

Also dann, ran an die Buletten. Eeeiiigentlich hatte ich geplant, zu jedem der Blogs hier auf der Liste einen etwas längeren Text zu schreiben, nen netten Screenshot dazu zu packen, etc. Aber aus Gründen™ war ich dann heute den ganzen Tag über mit sehr vielem beschäftigt – aber nicht mit Bloggen. Dazu gekommen, mich durch meinen Feedreader zu wühlen bin ich auch nicht und Tweetdeck blieb heute auch ausgeschaltet. So kam es dann, dass ich von der ganzen Aktion bis vor ein paar Minuten nichts mitbekommen habe und dass mich gerade fast der Schlag traf, als mir einfiel “Moment. Heute ist der 25. Da war doch noch irgendwas …”

Wie gut, dass ich meine zu verlinkenden Blogs schon am Wochenende zusammengesammelt hab, Das erspart mir jetzt dann doch noch ein bisschen Arbeit.

Also dann: Ein ♥ für Blogs – quick’n dirty. Ein paar Blogperlen aus meinem Feedreader:

#1 artill – Lukas Bischoff ist zwar auch noch Student, aber auch ein begnadeter Illustrator. Auf seinem Blog gibt er Einblicke in aktuelle Projekte – aber immer so, dass dem geneigten Betrachter der Mund vor Staunen offen bleibt. Der Junge wird mal n ganz Großer! Außerdem hat er … ach ne. Nicht jetzt. Der Artikel ist ja auch noch in den Entwürfen gespeichert. Den heb ich mir dann für die nächsten Tage irgendwann auf. Man darf also gespannt sein. ;)

#2 rainbowzombies ate my unicorn – Fräulein Sonntag hat auch ein Auslandssemester an der Unitec in Auckland gemacht (ich glaube, ein Semester nach mir). Allein das macht sie ja schon sympathisch, aber der Grund für die Verlinkung hier und heute ist dann doch eher die skurrile Sammlung aus Zombies, Regenbogenfarben und Einhörnern in allen möglichen (und unmöglichen) Kombinationen. Definitiv sehr sehenswert. Manchmal verstörend, aber immer sehenswert.

#3 Blindtext-Blog – Hier schreibt ein Hamburger Werber. Nicht immer, aber oft auch über Werbung. Insgesamt zwar eher unregelmäßig, dafür umso gelungener. Besonderes Kennzeichen: Passende musikalische Begleitung zu jedem Artikel.

#4 Wurstblog – erklärt sich von selbst, oder? Hier geht’s um die Wurst. Und Mode gibt es auch zu kaufen. (Übrigens auch ein Werber, der hier schreibt. Diesmal allerdings ein Wiesbadener Exil-Ruhrpottler.)

#5 Hamburg Schwarz-Gelb – Ach ja, die Borussia. Der Autor ist ebenfalls ein Exil-Ruhrpottler, schreibt aber nicht über Wurst, sondern über Fußball. Genauer gesagt: Über die Borussia. Und auch, wenn ich jetzt insgesamt nicht so wirklich Fußball-affin bin: Wenn man mal für längere Zeit in Dortmund gelebt hat und wenigstens einmal im Westfalenstadion war, kann man sich diesem Verein eigentlich nicht entziehen. Die Atmosphäre in dieser Stadt – und v.a. in diesem Stadion – ist einfach unglaublich. Auch wenn ich die aktuelle Mannschaftsaufstellung nicht kenne (Mit diesem Bekenntnis habe ich gerade jemanden ziemlich enttäuscht glaube ich. Sorry, Herr G.) und mir niemals den Kicker oder eine andere Sport-Zeitschrift kaufen würde – bei Hamburg Schwarz-Gelb lese ich gerne über Fußball. Heja BVB!

#6 Gute Seiten – Quasi ein Online-Lesezirkel für außergewöhnliche (Print-) Magazine. Immer mal wieder was Interessantes dabei.

#7 Anonyme Köche – Mein Lieblings-Kochblog und Inspiration für so manches Kochexperiment. Autor Claudio lebt für’s Kochen, das merkt man mit jeder Silbe, die man hier liest. Kein Wunder, dass seine Rezepte und Geschichten jetzt auch in Buchform erhältlich sind.

#8 Kreatives Leipzig – Zum Abschluss dann noch ein bisschen Ost-Content: Kreatives Leipzig beleuchtet Leipzigs Kreativ- und Medienszene und hat sich zum Ziel gesetzt, diese besser zu vernetzen. Besonders nützlich: Die Veranstaltungs-Tipps.

So, das war’s. Ich hoffe, ich konnte den ein oder anderen überzeugen, in Zukunft auch mal etwas öfter bei den oben erwähnten Blogs reinzuschauen.

$#*! My Dad Says – von 140 Zeichen ins Fernsehen

Film, Webzwonull / 25. Mai 2010 / 09:40 Uhr / 1x Senf dazu

Oha! Die erste Verfilmung eines Twitter-Accounts steht an: Auf seinem Twitter-Account Shit my Dad says rezitiert Justin Halpern die “Weisheiten”, die sein 74-jähriger Vater so von sich gibt – meistens gespickt mit diversen Flüchen, Schimpfwörtern und Beleidigungen. Aber immer lustig und lesenswert. Kurze Kostprobe:

“Nah, we don’t celebrate it. Don’t know who St. Valentine was, don’t give a shit, and doubt he wants people screwing in his memory.”

Nachdem er jetzt schon ein Buch mit den 140 Zeichen langen Schimpftiraden seines Vaters veröffentlicht hat, entsteht gerade auch noch eine TV-Serie auf Basis des nörgeligen Vaters, der seinem Sohn (bzw. in der Serie seinen Söhnen) Ratschläge und Beleidigungen an den Kopf wirft. In der Hauptrolle: William Shatner. Das könnte wirklich lustig werden …

via Fünf Filmfreunde.

Sonntagslektüre

Lektüre-Empfehlung / 23. Mai 2010 / 13:13 Uhr / noch kein Senf dazu

Sooo … ich hab die letzten Tage mal wieder ein bisschen Lesenswertes gesammelt, wie gemacht für die gemütliche Sonntagsnachmittagslektüre:

Iggy Pop interviewt Shepard Fairey

From Social Media to Social Strategy (Harvard Business Review)

Best Practice Beispiele für Social Media Newsrooms

Martin Oetting: Ripple Effect – Buchbesprechung beim Werbeblogger

Social Media ist tot? Wenn die Blogger Trauer tragen (off the record)

“Freie Information gehört begraben” – schreibt Cory Dotcorow im Freitag

Dmig 4: Design made in Germany mit dem Schwerpunktthema Webdesign

Mashable mit diversen Tipps für den sinnvollen und nützlichen Umgang mit Social Media

davaidavai über Zombie-Kampagnen und Award-Shows

The Beatles – California Über Alles

Animation, Rock 'n Roll! / 23. Mai 2010 / 12:53 Uhr / noch kein Senf dazu

Wait, what? Ja, richtig gelesen. Die Beatles covern die Hyme der Dead Kennedys, California über alles.

Na ja, fast – Kota Ezawa hat eine animierte Version der Beatles gebastelt und die Tonspur von Jello Biafra & Co. darüber gelegt.

via Nerdcore

Nike: Write the Future

Werbung / 22. Mai 2010 / 12:50 Uhr / noch kein Senf dazu

Ok, für jemand nur so halb-Fußball-Interessierten wie mich ist der aktuelle Nike-Spot jetzt nicht soooo wahnsinnig gut – aber Homer Simpson bei 2:20 reißt es raus.

(An den grandiosen “Take it to the next Level“-Spot aus der Spielerperspektive kommt er meiner Meinung nach trotzdem nicht ran – aber das könnte auch meiner persönlichen Vorleibe für Regisseur (Guy Ritchie) und Musik (Eagles of Death Metal) liegen.)

Gary Taxali

Illustration / 21. Mai 2010 / 17:54 Uhr / noch kein Senf dazu

Gary Taxali

Gary Taxali macht sehr coole Illustrationen mit einem schicken Retro-Touch.

via FFFFOUND!

Martin Sonneborn im Gespräch mit einem Pharma-Lobbyisten

PR / 21. Mai 2010 / 16:13 Uhr / 1x Senf dazu

Oh, oh … da wäre für den netten graubärtigen Herrn aber mal dringend ein Medientraining fällig: Martin Sonneborn interviewt für die ZDF heute-Show einen Vertreter der Pharma-Lobby und die armen PR-Menschen im Hintergrund bekommen währenddessen wahrscheinlich alle einen kleinen Herzinfarkt.

P.S.: Sonneborn wurde im Anschluss an die Ausstrahlung vom ZDF-Programmchef gerügt…

via Daniel Krolzik

Loewe: Extremely Realistic Images

Werbung / 21. Mai 2010 / 15:48 Uhr / noch kein Senf dazu

Es gibt einen neuen Loewe-Spot. Diesmal wird nicht der extrem realistische Sound beworben, sondern die Bildleistung der Fernseher – die Mechanik des Spots bleibt die gleiche, anstatt eines Chors gibt es jetzt allerdings Ballerinas bei einer Schwanensee-Aufführung zu sehen. Sehr schön finde ich ja den verdutzten Blick der Haupttänzerin, als um sie herum auf einmal alles bunt wird …

via Supertopic

“Aufklärungsvideos”: Social Media & Co.

Webzwonull / 21. Mai 2010 / 10:53 Uhr / noch kein Senf dazu

Och nöööö … nicht schon wieder son Video, in dem erklärt wird, wie toll und wichtig und erfolgreich dieser ganze Social Media Kram doch ist. Och doch! Schon wieder son Video, das genau das erklärt. Und zwar mit Updates zu Zahlen und Fakten von Socialnomics, die inzwischen auch schon wieder ungenau sind, weil sich das Web einfach zu schnell entwickelt …

Passend dazu gebt’s dann hier auch noch eine kurze Dokumentation über die Zukunft des Internets, u.a. mit Interviews mit Tim Berners-Lee (dem Mann, der das Internet “erfand”), David Weinberger (Co-Autor des Cluetrain Manifestos) und Clay Shirky …

Sign Out

Fotografie, Kunst / 19. Mai 2010 / 16:43 Uhr / 1x Senf dazu

Josef Schulz: sign out

“sign out” ist der Titel einer Fotoserie von Josef Schulz, in der der Düsseldorfer Fotograf (und Student bei Bernd Becher und Thomas Ruff) Leuchtreklame und Werbeschilder zeigt – allerdings ohne Text.

Nach Schulz’ Retusche zeigen die bei Reisen durch die USA fotografierten Lichttafeln vor mal mehr, mal weniger blauem Himmel alle das Gleiche: Nichts.

Die Galerie Weigand zeigt als Jahresauftakt 2010 neue Fotografien von Josef Schulz.
Man kann sie als Erweiterung der WerkserieSachliches betrachten, folgt man der Faszination des Künstlers für industriell geprägte Gebiete und Vorstädte.
Sign out lautet der Titel und beschreibt die Serie treffend, denn Schulz widmet sein Interesse diesmal der variantenreichen Fülle von Werbeschildern – wie sie an besagten Orten vorkommen – fotografiert auf Reisen durch die USA.
Diese markanten Leuchtkörper bilden in Natura eine zweite Ebene oberhalb der angesiedelten Architektur und verweisen auf deren jeweilige Spezifikation. Sie sind Träger von Textbotschaften und dienen einzig dem Hinweis und der Verführung.
Genau hier greift Schulz ein, befreit die Schilder mittels digitaler Manipulation von ihrer „Bezeichnung”, somit von der Funktion; er kappt die Kommunikation, sign out. Das ursprüngliche Gebilde aus „form and function“ ist nun reduziert auf die reine Form, wandelt sich somit zum skulpturalen künstlerischen Objekt.
Diesen Eindruck bestärkt Josef Schulz durch die minutiöse Bearbeitung am Computer mit dem Fokus auf die Hervorhebung von Form, Farben und Glanz, bzw. Mattigkeit. Es entstehen autonome räumliche Körper, an denen keinerlei Kratzer, Defekte, oder andere Spuren sichtbar sind, scheinbar zeitlos, künstlich.
Die Autonomie des Objekts resultiert auch durch die gewählte Perspektive seiner Aufnahmen. Unverortet, ohne jeglichen Hinweis auf umliegende Gebäude oder eine spezifische Vegetation, lässt allein der jeweilig abgebildete Himmel die Spekulation auf unterschiedliche Standorte zu. Diese Himmelsfarben bilden in ihrer pastellenen Farbverläufen einen Kontrast zu den knallig abgesetzten Farbfeldern der Schilder und deren geometrischen Ausführung. Die verschiedenen Kombinationen wecken unterschiedliche Stimmungen; der graue Himmel zu weißem Schild hat eine andere Wirkung als das gelbe Schild vor strahlend blauem Himmel. Ein Kondensstreifen suggeriert Tiefe und Weite im Bild, hier kann man eine Größendimension erahnen, die in den anderen Fotografien offen bleibt. Dort schwankt der Blickpunkt zwischen Modell und Realität.
Neben ihren starken ästhetischen Reizen haben die neuen Fotografien auch einen absurden Moment. In ihrer Formensprache erinnern sie an Comics. Als leere Sprech- oder Denkblasen hinterfragen sie ihre Umgebung, erzählen von der Austauschbarkeit von Bedürfnissen und reflektieren die Mechanismen des eigenen Begehrens.
Diese bunten, unbeschriebenen Transparente markieren sinnbildlich die Zeit des Übergangs, in der wir uns derzeit befinden. So symbolisieren sie einerseits den geplatzten Traum, kommentieren als mahnende Stellvertreter die zahlreichen Geschäftsaufgaben im Zuge der Wirtschaftskrise. Andererseits jedoch erscheinen sie als Hoffnungsträger für einen Neuanfang, sind Platzhalter für eine Fülle neuer Ideen, an deren Erfüllung Amerika als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten fest glaubt.
Josef Schulz, geboren 1966, studierte bei Bernd Becher und Thomas Ruff Fotografie. 2001 wurde er als Europäischer Architekturfotograf des Jahres ausgezeichnet, 2007 erhielt er das Stipendium der ZF-Kulturstiftung, Friedrichshafen. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

via FFFFOUND!

Olympus Pen: Ein Spot mit lebendig werdenden Plakaten.

Werbung / 19. Mai 2010 / 10:36 Uhr / noch kein Senf dazu

Die Werbung in der Werbung erwacht zum Leben. Super.

via Supertopic

MOKUM State Of Mind: Musikvideo in Google Maps/ Google Streetview

Musik / 19. Mai 2010 / 10:04 Uhr / 2x Senf dazu

Super Idee: Ein Musikvideo mit Google Maps bzw. Google Streetview drehen.

Hach ja … auch wenn ich den Text nicht wirklich verstehe und mir das Lied zu hiphoppig ist – irgendwie bekomm ich gerade Fernweh und vermisse Amsterdam.

via @dominikkatz

25. Mai 2010: Ein Herz für Blogs #3

Webzwonull, Zeugs & Gedöns / 18. Mai 2010 / 15:21 Uhr / 2x Senf dazu

herzfuerblogs

Ein ♥ für Blogs geht in die dritte Runde. Initiator ist diesmal nicht mehr der Stylespion, sondern UARRR-Marcel.

Manche der geneigten Leser mögen sich jetzt denken “Blogs? Herzen? Waswerwiewo?”, deshalb noch mal kurz zur Erklärung: Es geht darum, den eigenen Lesern zu zeigen, was noch so alles an großartigem Zeugs in der deutschen Blogosphäre existiert, Lese-Tipps zu geben und sich die anderer zu Herzen zu nehmen (oder wenigstens mal anzusehen) – sprich den eigenen “Blog-Horizont” etwas zu erweitern.

Wie das funktioniert? Ganz einfach. Heute in einer Woche (also am 25. Mai) empfiehlt und verlinkt jeder an der Aktion teilnehmende Blog andere (deutschsprachige) Blogs, die viel mehr Aufmerksamkeit verdienen, als ihnen zu Teil wird. Und je mehr schon im Vorfeld über die Aktion berichtet wird, desto mehr kriegen davon Wind, machen mit und desto mehr Sinn macht das Ganze. Klingt logisch, ist auch so.

Alles klar? Soweit alles verstanden? Wenn nicht, gibt’s hier noch mal alles zum Nachlesen: Ein Herz für Blogs #3 am 25.05.10.

Exit Through The Gift Shop

Film, Kunst / 18. Mai 2010 / 09:21 Uhr / noch kein Senf dazu

Exit Through The Gift Shop – A Banksy Film

Nachdem Amir Kassaei heute Morgen über Twitter auf einen interessanten Artikel über den (momentan leider nur in den USA laufenden) Banksy-Film “Exit Through The Gift Shop” hingewiesen hat, muss ich jetzt erstens meine geneigte Leserschaft auf den Film aufmerksam machen und schreiben, dass ich ungeduldig drauf warte, dass er einen Verleih in Deutschland findet oder wenigstens bald auf DVD erscheinen wird; deshalb also hier der Trailer und die Website zum Film:

Und zweitens will ich hier auch noch rezitieren, welche Essenz man bei PSFK aus dem Film gezogen hat (vorher den dortigen Artikel zu lesen macht durchaus Sinn), denn da sind durchaus ein paar sehr interessante Gedanken bei:

Lessons in Cultural Storytelling

1. Real is only what we choose to believe

The smarter you think you are, the more you are convinced this movie is an elaborate hoax perpetuated by Banksy – as the ultimate act of poetic “fuck the man” cultural subversion. Yet if you accept the movie, along with Mr Brainwash at face value, you discover a greater gem hiding in plain sight.

Debating the existence of Mr Brainwash is just a red herring provocation. That’s not really the point. Exit Through the Gift Shop is meant to stir a deeper-inquiry into what we each perceive as real, what we believe holds value, and what are the rules for making it such. Whether you’re angry, baffled, amused, or inspired – your reaction to the movie — and what you believe are the boundaries and rules of artistic expression — is the true secret to be revealed.

2. What’s the story an audience tells themselves?

Beyond the story that’s being told and performed, audiences always hear and perceive a different story – the story they create in their minds about what it all means to them personally. The same principle that applies to baseball cards, wine, and wall street stock trading – applies to the craft of art. What matters most is the story that we tell ourselves. It’s through that process that cheap pieces of canvas with splotches of paint and ink transform into prized global commodities.

Art has often been romanticized as a noble pursuit at the sacrifice of social acceptance or financial success. Especially when it comes to street art, which by its origins reflects a punk aesthetic and radical creative self-expression. One might argue that reclaiming public space with art is a defiant act about the ownership of our mental environment and collective meaning-making.

To see street art elevated and commodified as part of the global art market is a contradiction some find hard to accept. And yet, it’s through its commodification that street art has gained credibility, mass appeal and global recognition. Apparently, even the mainstream has a growing appetite for social commentary. What happens to a society when the counter-culture becomes just an accepted part of the mainstream?

3. The meaning of any story lies in the heart

Emotion is the ultimate currency that propels any story forward and to its rightful destination. Sure, controversy and debate can be strong catalysts (especially in today’s hype-driven media). Yet at the end of the day, a story stands the test of time when it touches our souls in a meaningful way. Art should be judged in a similar fashion.

Perhaps its not accident that Mr Brainwash’s latest exhibit Icons, currently extended in New York City, explores these exact concepts. I had the chance to talk with Mr Brainwash last weekend, when his exhibit re-opened on Mother’s Day for an extended run through the end of May.

In gracious tones, Mr Brainwash shared the following with me, “…you cannot judge somebody from their first show. It’s the end of their life. You have to really see not only from your eyes but from your heart.  And you’ll see if it’s real or not. The heart tells the truth.”

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    • Christian: Bei Fubiz gibt’s noch mehr Motive aus der Serie. Die Outdoor-Motive sind auch nicht schlecht.
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