I came here to drink milk and kick ass. And I’ve just finished my milk.
Woohooo! In nur etwas mehr als einer Woche heißt es endlich wieder “Have you tried turning it off and on again?” – IT Crowd, Staffel Vier. Ab dem 25.06. geht’s los.
The Times They Are A-Changin’: VW sagt mit dem Polo GTI “Adios Klassik” und “Hallo, Social Web”
ich hab’s zwar vorhin schon getwittert, aber da Twitter ja heute leichten Schluckauf hat, poste ich es hier auch noch mal: VW bewirbt den neuen Polo GTI ausschließlich über Facebook & Co. und verzichtet vollkommen auf den Einsatz klassischer ATL-Maßnahmen, wie die W&V berichtet. Noch nicht mal eine eigene Microsite gibt es, stattdessen verweist die VW-Website direkt auf Facebook.
Das könnte es nun also sein: das Zeichen dafür, dass der seit Jahren propagierte Medienwandel langsam auch wirklich mal außerhalb bestimmter (Fach-)Öffentlichkeiten an Fahrt gewinnt und wirklich in der Breite der Gesellschaft ankommt.
Wenn VW wirklich bei dem Kurs bleibt und das keine clevere Idee ist, um die Aufmerksamkeit (zumindest die der Kommunikationsbranche) auf den Kampagnenstart zu lenken, werden aber heute einige Leute in Verlagshäusern und TV-Sendern mit den Ohren schlackern.
So. Und jetzt hören wir noch mal dem alten Bob Dylan zu: The Times They Are A-Changin’
Und? Wie hast du gestern “unseren” ersten WM-Sieg, dem hoffentlich noch viele viele viele weitere folgen werden, so erlebt?
Nett, dass ihr fragt. Bei mir sah’s so aus:

Adidas spielt dir in Sin City das Lied vom Tod.
Gerade hab ich bei Horizont gelesen, dass Adidas zur WM verstärkt auf Online-Medien setzt, anstatt TV-Spots zu schalten – in Herzogenaurach scheint man die Zeichen der Zeit erkannt zu haben.
Den aktuellen Spot “Fast vs. Fast” gibt es also nur online zu sehen, bei YouTube und Facebook & Co. Eigentlich auch wieder schade, denn im Fernsehen würde er bestimmt noch mal beeindruckender wirken. (Im Kino auf der ganz großen Leinwand sowieso.)
Der Spot ist – zumindest in den “nicht-Fußball-Teilen” – eine visuelle Hommage an Sin City, der Erzähler aus dem Off ist auch von Frank Millers Kult-Comic bzw. der Film-Umsetzung inspiriert und die Musik klingt sehr verdächtig nach Ennio Morricones Soundtrack zu Spiel mir das Lied vom Tod … nichtsdestotrotz kann sich das Ergebnis sehen lassen.
Herr Daimler, Sie schaffe z’viel
Das Beschte oder nichts – gestern wurde der neue Markenauftritt von Mercedes-Benz gelauncht, entwickelt von Mercedes’ hauseigener Design-Abteilung in Kooperation mit Jung von Matt. Dass Herr Dailmer im TV-Spot (halb augenzwinkernd?) schwäbelt, kommt ziemlich sympathisch rüber.
In der Print-Umsetzung und auch auf der Kampagenen-Website interpretieren reale Mitarbeiter als Testimonials den neuem Claim “Das Beste oder nichts” – angeblich Gottlieb Daimlers Leitspruch. Den Grundgedanken der Kampagne find ich sehr gut, was die Umsetzung angeht, bin ich mir allerdings noch unschlüssig.
Ich glaub, es liegt an den Texten. Die Länge ist seltsam – einerseits nicht wirklich kurz und knackig, andererseits auch nicht lang genug. Ich stehe ja sowohl auf (textlich) sehr reduzierte Werbung, als auch auf Longcopys. Und die Mercedes-Kampagne bewegt sich genau zwischen diesen beiden Polen. Aber vielleicht irritieren mich auch einfach die vielen Lichteffekte …

Was das neue Logo, insbesondere den 3D-Effekt und die Zusammenführung von Wort- und Bildmarke angeht, schließe ich mich allerdings dem Urteil Design Tagebuch an: Es stellt eindeutig keine Verbesserung dar.
Das alte Zeichen hat ausgedient, was sehr schade ist, denn der rein weiße Stern war nicht nur eine Form, er war auch ein Bekenntnis. In seiner reduzierten Form vereinte er Klarheit und Klasse und gleichzeitig stellte er eine Gegenbewegung zur Norm dar. Progressiv und unangepasst war er. Klassisch, handwerklich perfekt und deutlich konservativer in der Darstellung ist der neue Stern. Nahezu alle großen Automarkenzeichen blitzen chromfarben, so nun auch der Mercedes-Stern. Differenzierbarer war der Vorgänger.
Ein paar mehr Infos zum Thema gibt’s auch im Daimler-Blog.
Nie mehr Uni: Kolli, Kolla, Kolloquium.
So. Das war’s. Schluss, aus, vorbei – keine Uni mehr. Gestern fand meine letzte Lehrveranstaltung statt: das Master-Kolloquium.
Die zehn Leute aus unserem Master-Jahrgang, die gerade ihre Abschlussarbeit schreiben, saßen in einem Raum und präsentierten der Reihe nach ihr Thema, den jeweils aktuellen Stand der Arbeit, etc. und die Profs und der Rest der Bande (man nennt sie auch Kommilitonen bzw. größtenteils -innen) gab seinen Senf dazu und hat auch noch mal Input gegeben. Hat Spaß gemacht, und es war interessant zu sehen, was die anderen so machen. Und produktive Ratschläge gab’s auch, so soll das sein.
Bevor es jetzt wieder fleißig weitergeht mit Schreiben & Co., gibt’s nach dem Klick einen kleinen Einblick in meine Präsentation von gestern: Integrierte Kommunikation als Dienstleistung – Theoretische Grundlagen und eine Profilanalyse deutscher Kommunikationsagenturen …
Paradise City
Guten Morgen. Ihr Wecker heute: Slash. Live bei Rock am Ring am vergangenen Wochenende, wo ich auch gerne gewesen wäre, aber leider beschäftigt war, außerdem war es dieses Jahr auch einfach unverschämt teuer und wird seit Jahren immer größer und ungemütlicher und … ach lassen wir das. Guten Morgen. ;)
“Love is all you need” und andere Weisheiten: Music Philosophy
Ja ja … Musiker sind doch die wahren Philosophen. Das denkt sich auch Designer Mico Toledo. Und nimmt sich jede Woche ein anderes Zitat vor, um es typografisch zu verarbeiten.
Das Ergebnis: Music Philosophy – a weekly dose of beautifully designed song quotes.
via FFFFOUND!
Fu Manchu – King of the Road
Guten Morgen.
Black Metal Aerobic!
Ok, Goldfrapp ist jetzt nicht so ganz meine bevorzugte Musik, ABER: Das Video zu “Alive” ist einfach zu genial, um es hier nicht zu bringen. Ein paar Black Metaller, die Aerobic machen, während eine Lichtgestalt in Regenbogenfarben die Vortänzerin spielt. Herrlich.
Ich konnte diesen ganzen “True Norwegian Black Metal” Kram ja eh noch nie so ganz ernst nehmen (ich hab zwar selbst ein oder zwei Immortal-CDs im Regal stehen, aber mit der Schminke sehen die Jungs einfach nur aus wie Pandabären. Oder ne schlechtgelaunte Version von Kiss mit mehr Nieten. Sorry, aber so iset nun mal), aber nachdem ich dieses Video gesehen hab, muss ich glaube ich aufpassen, beim Anblick von Black Metallern demnächst nicht in schallendes Gelächter auszubrechen.
Einen hab ich noch!
Werbung mit Tieren am Montag, Teil 3: Diesmal nicht für Autos, sondern für Joghurt.
Und jetzt erkläre mir mal bitte jemand, wieso Müller Milch in Deutschland nur mittelmäßige Werbung produziert? (Ok, immerhin Werbung der gehobenen Mittelklasse, aber trotzdem … da ist noch ordentlich Luft nach oben.)
Geronticus eremita, eher bekannt als Waldrapp
Und noch mal animalische Autowerbung: Diesmal Mercedes. (Ist allerdings schon etwas älter, aber trotzdem noch super.)
via Supertopic




