Tramp a Benz

Stefan Gbureck, Ex-Hugo Boss-Model, ist derzeit auf dem Weg Richtung Süden. Er trampt, aber nur unter einer Bedingung: Er lässt sich nur von Mercedes-Fahrern mitnehmen. Die ganze Aktion nennt sich Tramp a Benz und wird online dokumentiert – auch bei Facebook.
Eigentlich eine sehr schöne Idee – egal, ob Herr Gbureck das nun aus eigenem Antrieb und Interesse macht (was die Website vermuten lässt), oder ob doch die Mercedes-Agentur Jung von Matt dahinter steckt (was eine Whois-Abfrage bei der Domain offenbart, wie Off the record schreibt).
Ein bisschen mehr Transparenz hätte der Aktion allerdings nicht geschadet – insbesondere unter PR-Gesichtspunkten. Wobei man bei JvM in letzter Zeit (Sixt Castor-Protest & Co.) fast schon den Eindruck bekommen könnte, dass die Kritik und der kleine Branchen-interne Aufreger durchaus mit einkalkuliert sind und man mitunter nach dem eigentlich vollkommen blödsinnigen, aber leider immer noch viel zu oft propagiertem Motto “There’s no such thing as bad publicity” vorgeht.
(Und zu allem Überfluss scheint man sich dann auch noch bei einer zwei Jahre alten Peugeot-Aktion etwas zu sehr inspiriert haben zu lassen. Aber gut – so was passiert. Auch wenn es das eigentlich nciht sollte.)
via Off the record – und bei Text-Raum gibt’s auch noch ein paar Gedanken zum Thema.
1x Senf zu “Tramp a Benz”

[...] ich weiß: Ich wiederhole mich – als die Kampagne gerade aktuell war, schrieb ich auch schon mal [...]