Wow!

Ich bin ja eigentlich kein allzu großer Fan von Flash-Websites, aber die Navigation durch die einzelnen Projekte des japanischen Innenarchitektur-Studios Wonderwall ist einfach großartig. (Von ein paar unschön geglätteten Kanten mal abgesehen.) Ich könnte mich stundenlang damit beschäftigen, einfach nur durch die Projekte zu “scrollen”, ohne eins anzuklicken. Ausprobieren!
District 9 Concept Art

District 9 war eines meiner Kino-Highlights 2009 und einer der besten Science Fiction Filme, die ich seit langem gesehen habe. Das neuseeländische Design-Studio Weta präsentiert auf seiner Website ein paar Einblicke in die Concept Art des Films. Sehr, sehr sehenswert!

Daily Drop Cap
aily Drop Cap: Illustratorin/ Typographin Jessica Hische gestaltet seit September 2009 fast jeden Tag eine neue Initiale. Und die Ergebnisse sind nicht nur für Schrift- und Design-Interessierte äußerst sehenswert. Momentan ist die Dame beim 8. Durchlauf des Alphabets angekommen. Hier lassen sich ihre Buchstaben bewundern.
Herr Daimler, Sie schaffe z’viel
Das Beschte oder nichts – gestern wurde der neue Markenauftritt von Mercedes-Benz gelauncht, entwickelt von Mercedes’ hauseigener Design-Abteilung in Kooperation mit Jung von Matt. Dass Herr Dailmer im TV-Spot (halb augenzwinkernd?) schwäbelt, kommt ziemlich sympathisch rüber.
In der Print-Umsetzung und auch auf der Kampagenen-Website interpretieren reale Mitarbeiter als Testimonials den neuem Claim “Das Beste oder nichts” – angeblich Gottlieb Daimlers Leitspruch. Den Grundgedanken der Kampagne find ich sehr gut, was die Umsetzung angeht, bin ich mir allerdings noch unschlüssig.
Ich glaub, es liegt an den Texten. Die Länge ist seltsam – einerseits nicht wirklich kurz und knackig, andererseits auch nicht lang genug. Ich stehe ja sowohl auf (textlich) sehr reduzierte Werbung, als auch auf Longcopys. Und die Mercedes-Kampagne bewegt sich genau zwischen diesen beiden Polen. Aber vielleicht irritieren mich auch einfach die vielen Lichteffekte …

Was das neue Logo, insbesondere den 3D-Effekt und die Zusammenführung von Wort- und Bildmarke angeht, schließe ich mich allerdings dem Urteil Design Tagebuch an: Es stellt eindeutig keine Verbesserung dar.
Das alte Zeichen hat ausgedient, was sehr schade ist, denn der rein weiße Stern war nicht nur eine Form, er war auch ein Bekenntnis. In seiner reduzierten Form vereinte er Klarheit und Klasse und gleichzeitig stellte er eine Gegenbewegung zur Norm dar. Progressiv und unangepasst war er. Klassisch, handwerklich perfekt und deutlich konservativer in der Darstellung ist der neue Stern. Nahezu alle großen Automarkenzeichen blitzen chromfarben, so nun auch der Mercedes-Stern. Differenzierbarer war der Vorgänger.
Ein paar mehr Infos zum Thema gibt’s auch im Daimler-Blog.
“Love is all you need” und andere Weisheiten: Music Philosophy
Ja ja … Musiker sind doch die wahren Philosophen. Das denkt sich auch Designer Mico Toledo. Und nimmt sich jede Woche ein anderes Zitat vor, um es typografisch zu verarbeiten.
Das Ergebnis: Music Philosophy – a weekly dose of beautifully designed song quotes.
via FFFFOUND!
Ein Beitrag aus der Reihe “Leipziger Ausstellungs- und Veranstaltungshinweise”: Thanks for Sharing!

Unter dem Titel Thanks for Sharing! läuft seit dem 8. Mai eine Ausstellung rund um Art Zines, also Künstlerpublikationen im Magazinformat, im D21 Kunstraum in Leipzig. Ohne schon selbst da gewesen zu sein, möchte ich doch schon mal eine Empfehlung für die Ausstellung aussprechen – das Konzept klingt einfach verdammt interessant:
Über 300 individuelle Art Zines sind in der Ausstellung zu sehen – neben “klassischen” Print-Produkten auch Online-Versionen, allesamt vollkommen frei in Inhalt und Gestaltung. Die Ausstellung läuft noch bis Ende Mai und diverse Workshops zum Thema gibt’s auch. Für mehr Infos, Öffnungszeiten, Workshop-Termine, etc.bitte einmal hier klicken.
via GuteSeiten
Defaulted Font Logos

Was passiert, wenn eine bei der Erstellung einer Datei verwendete Schriftart nicht installiert ist und nicht in der Datei eingebettet wurde? Riiiichtiiig: Sie wird standardmäßig durch die Courier ersetzt. Wie das bei den Logos großer Unternehmen aussehen würde, ist in diesem Flickr-Set zu sehen.
via Nerdcore
Quick & Dirty?
Jaaaa … fast hätte ich vergessen, es hier noch zu erwähnen, aber dieses Video hat mich in den letzten Wochen die ein oder andere quasi schlaflose Nacht gekostet. Zwar nicht ganz so viele wie meinen Kompagnon Ramon, der dafür verantwortlich war, die von mir gebauten Zeitungslayouts zu animieren und das ein oder andere Mal über meine “genialen” Ideen geflucht hat, aber immerhin noch genug … Dafür, dass das Ganze ursprünglich nur “quick & dirty” geplant war, hat es uns dann doch ganz schön auf Trab gehalten. Aber so was passiert schon mal, wenn die beteiligten Personen sich immer weiter mit Ideen überbieten, was man an dem Film denn noch so optimieren könnte … ;)
Ramon hat übrigens hier auch schon ein bisschen was über die Entstehung des Intro-Films zum diesjährigen LPRS>>Forum geschrieben. Und im LPRS-Blog gibt es noch ein paar Einblicke, wie es bei unserem Bluescreen-Dreh für die ersten paar Szenen des Filmchens denn so hinter den Kulissen aussah.
Lektoratsvisitenkarten

Wir schreiben einfach die Informationen für alle unsere Mitarbeiter auf die Visitenkarten und die markieren dann die betreffenden Infos. Geniale Idee für Visitenkarten für ein kleines Lektorat. (Dass mit jeder Neueinstellung und Kündigung alle Karten neu gedruckt werden müssten, ignorieren wir jetzt einfach mal.)
Laz Marquez: Hitchcock re-envisioned

Der amerikanische Designer Laz Marquez hat sich die Poster zu alten Hitchcock-Filmen vorgenommen und in seinem eigenen Stil neu gestaltet. Und das Ergebnis ist einfach nur wahnsinnig gut. Hier gibt es die einzelnen Poster auch noch einmal in größer: Vertigo, Psycho, Das Fenster zum Hof und mein Favorit: Die Vögel. (Wobei ich ja finde, dass die Vertigo-Neuinterpretation mit dem von Saul Bass gestalteten Original-Poster nicht mithalten kann.)
Der Rest des Portfolios des Herrn Marquez ist übrigens auch mehr als sehenswert, um nicht zu sagen genial.
via FFFFOUND!
BBC 2.0 (oder so ähnlich)

Über den Redesign-Prozess der sehr gelungenen neuen BBC-Website (durchgeführt von Neville Brody und den Research Studios) gibt es hier und hier ausführliche Making Ofs, Hintergedanken und Einblicke in den Entwicklungsprozess. Für an Webdesign Interessierte und Medienschaffende ein Muss, für alle anderen auch nett, sehenswert und informativ. Also: Absolute Anschauempfehlung.
Animated GIF Paranoia

Einigen dieser Animationen auf I Am Not an Artist könnte ich stundenlang zusehen …

via FFFFOUND!
Ausstellung: Mein Block

Ich war zwar selbst noch nicht da, aber die Ausstellung steht auf meiner To Do Liste, denn sie klingt ziemlich vielversprechend: Unter dem Titel “Mein Block” präsentiert der Kunstverein Leipzig (Kolonnadenstraße 6, 04109 Leipzig) Buchgestaltung und Grafikdesign aus Leipzig. Die Ausstellung läuft noch bis zum 18. April.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen visuelle Produkte (Bücher, Faltblätter, Plakate und Postkarten) der letzten vier Jahre, die aus der Leipziger Tradition der Buchgestaltung und Typografie eine zeitgenössische Formsprache und Haltung zur visuellen Ausdrucksweise entwickelten.
Heute findet außerdem um 20 Uhr eine kleine Fragerunde zu Auswahl und Konzeption der Ausstellung sowie zu Buchgestaltung und Grafikdesign aus Leipzig statt. Mit dabei sind die Aussteller Markus Dreßen, Anna Lena von Helldorff, Jakob Kirch, Philipp Paulsen, Britt Schlehahn und Pascal Storz.
Also dann: Hingehen, liebe Leipziger. Ich bin heute Abend leider verhindert …
ONETWENTYSIX
ONETWENTYSIX ist der Name eines Design-Studios, das verdammt gute Sachen macht. Spezialisiert haben sich die beiden Jungs aus New York auf Illustrationen für Klamotten-Labels, aber die Fotos und Logos, die sie im Portfolio haben, sind auch nicht ohne …



fridge™ magazine

Da könnte was draus werden … zumindest sieht die Vorschau schon mal sehr gut aus.
Die beiden Design-Studenten Lukas Bischoff und Sascha Timplan haben fridge™ gegründet – ein PDF-Magazin für alle, die sich gerne inspirieren lassen. Ich freu mich dann schon mal auf die erste Ausgabe.
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Welche Farbe haben wir heute?
Heute haben wir #3794C5. Woher ich das weiß? Vom grandiosen Farbkalender von Jonas Buntenbruch. Limitiert auf 20 Stück, gibt es das gute Stück quasi direkt vom Erzeuger für 25€ inkl. Versand hier zu kaufen.
Ja ja, ich weiß: Wir haben schon Ende Januar und eigentlich kauft man Kalender im Dezember oder spätestens Anfang Januar. Aber für so ein schickes Teil kann man ja wohl mal ne Ausnahme machen, oder nicht?
Und wer sich schon im Dezember mit Kalendern eingedeckt hat oder sich aus sonst welchen nicht nachvollziehbaren Gründen seine Wohnung nicht verschönern möchte, für den gibt es auch eine Online-Version: Welche Farbe haben wir heute?



