Sign Out

“sign out” ist der Titel einer Fotoserie von Josef Schulz, in der der Düsseldorfer Fotograf (und Student bei Bernd Becher und Thomas Ruff) Leuchtreklame und Werbeschilder zeigt – allerdings ohne Text.
Nach Schulz’ Retusche zeigen die bei Reisen durch die USA fotografierten Lichttafeln vor mal mehr, mal weniger blauem Himmel alle das Gleiche: Nichts.
via FFFFOUND!
Mein Wochenende …
… sah übrigens unter anderem so aus:

Masterararbeitslektüre bei strahlendem Sonnenschein im Hamburger Stadtpark. So lässt sich’s gut arbeiten.
(Die Überschrift kommt an einem Mittwoch natürlich super, aber so ist das halt, wenn man eigentlich nur sagen will “Hey Leute seht her, ich hab ganz tolle Fotos geschossen und bei Flickr hochgeladen“, aber verplant, das rechtzeitig – sprich am Montag – zu tun und dann die einmal geplante Headline nicht mehr ändern will. So. Ein paar mehr Fotos gibt’s nach dem Klick, den Rest auf Flickr. Meine Fotos vom Besuch der Pop Life Ausstellung hab ich bei der Gelegenheit übrigens auch direkt mal online gestellt.)
Guten Morgen! Gute Laune!
Als Kontrastprogramm zum gräulichen Schmuddelwetter, das hier derzeit in Leipzig herrscht, begrüßt Sie, lieber Leser, an dieser Stelle Mr. Grinsebacke, die freundliche Plastiktüte aus dem Baum vor meinem Küchenfenster, aufgenommen vor ein paar Tagen, als die Sonne noch schien. Guten Morgen.
(Obiger Satz wurde Ihnen präsentiert von der Gesellschaft für Nebensätze, Abteilung für Kommasetzung™.)
Marco Grob

Marco Grob porträtiert Hollywood- und andere Stars, fotografiert für so unbedeutende Publikationen wie das Time Magazine und macht nebenbei auch noch ein bisschen Werbefotografie. Dabei ist eine beeindruckende Sammlung an grandiosen Fotos zusammen gekommen, die er auf seiner Website präsentiert. Wenn die jetzt etwas benutzerfreundlicher und nicht in Flash gebaut wäre, fänd ich das super … eine Liste mit den Namen der Porträtierten z.B. wäre ganz nützlich.
Paris

Ein hochauflösender Blick über Paris gewünscht? Bitte sehr: Paris 26 Gigapixels – Interactive virtual tour of the most beautiful monuments of Paris.
Looking Into the Past

Wer schon immer mal eine fotografische Zeitreise unternehmen wollte, so geht’s: Man nehme ein altes Foto, gehe mit diesem an den Ort, an dem es fotografiert wurde und fotografiere es an Ort und Stelle inmitten seiner modernisierten Umgebung. Das ganze fabrizieren momentan mehrere User auf Flickr und nennen es Looking Into the Past. Schöne Idee.
via Flickr Blog
In deutschen Reihenhäusern

Am Anfang stand eine einfache Frage: Wer wohnt eigentlich im Reihenhaus? Um Antworten jenseits der Statistik zu finden, wurden der Fotograf Albrecht Fuchs und die Journalistin Inken Herzig im Sommer 2008 damit beuaftragt, Portraits der Bewohner von 50 Reihenhäusern anzufertigen.
Reihenhäuser sind für mich ja so ziemlich der Inbegriff der deutschen Spießigkeit, aber “in deutschen Reihenhäusern” versucht, mit solchen Vorurteilen aufzuräumen (und ganz nebenbei für das “Lebensmodell Reihenhaus” zu werben). Das gelingt eigentlich sogar ziemlich gut.
Einige der Fotos bestätigen meine Abneigung gegenüber Reihenhaussiedlungen zwar, aber es sind auch ein paar sehr schicke Portraits dabei. Und die Website wartet mit cleveren Navigations-Ideen und kleinen Spielerien auf, die mehr als nur nett anzusehen sind.


When I am big
When I am big porträtiert diverse Leute als ihr eigener Kinderberufswunsch und schreibt dazu, was anstatt Astronauten, Seemännern, Prinzessin Leia oder Gehirnchirurgen wirklich aus ihnen geworden ist: z.B. Illustratoren, Whisky-Experten oder Fotografen.
Würde ich jemals gefragt werden, mitzumachen, könnte ich es wohl nicht tun, denn einer meiner größten Kinder-Berufswünsche ist schon vertreten: Tim.

Fotografiert werden die Porträts von Emilie Sandy, die auch ansonsten ein sehr nettes Portfolio hat (und unter anderem auch schon die Beastie Boys porträtiert hat).
via irgendjemand vor ein paar Tagen auf Twitter.
Wunder der Technik
Bilder, die man sofort nach dem Aufnehmen sehen kann! Fotos entwickeln sich selbst wie von Geisterhand! Und nach der Entwicklung moderner Digitalkameras waren Polaroids dann auf einmal absolut nicht mehr aufregend.
Polaroid SX-70 Promotional Film via nobody cares
Cinemascapes


Aaron Hobson macht wunderbare Panorama-Fotografien. Mit Menschen drin. Aussehen tun sie wie Film-Stills, das erklärt wohl auch den Namen: Cinemascapes.
via kwerfeldein
Designer’s Open
Am vergangenen Wochenende fand in Leipzig die Designer’s Open statt – und im Gegensatz zum letzten Jahr habe ich es diesmal doch tatsächlich geschafft, hinzugehen.
Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack, mehr dazu demnächst in diesem Theater …



Exactitudes

Fotografie meets Soziologie und heraus kommt ein extrem spannendes Projekt über Subkulturen und Gruppenidentität: exactitudes.com.
Rotterdam-based photographer Ari Versluis and profiler Ellie Uyttenbroek have worked together since October 1994. Inspired by a shared interest in the striking dress codes of various social groups, they have systematically documented numerous identities over the last 14 years. Rotterdam’s heterogeneous, multicultural street scene remains a major source of inspiration for Ari Versluis and Ellie Uyttenbroek, although since 1998 they have also worked in cities abroad.They call their series Exactitudes: a contraction of exact and attitude. By registering their subjects in an identical framework, with similar poses and a strictly observed dress code, Versluis and Uyttenbroek provide an almost scientific, anthropological record of people’s attempts to distinguish themselves from others by assuming a group identity. The apparent contradiction between individuality and uniformity is, however, taken to such extremes in their arresting objective-looking photographic viewpoint and stylistic analysis that the artistic aspect clearly dominates the purely documentary element.
Trouble in Paradise: Kleine Abgründigkeiten in großartig inszenierten Fotos

Die Fotos in Christoph Martin Schmids Serie “Trouble in Paradise” sehen auf den ersten Blick harmlos aus: Die zigste Fotostrecke, die das Leben der Reichen und schönen dokumentiert. Aber bei genauerem Hinsehen sticht dann doch das ein oder andere Detail ins Auge … mal subtiler, mal weniger subtil, mal tragisch, aber immer sehr komisch. Auf Schmids Website gibt es den Rest der Serie zu bewundern. Wer flash-basierte Fotografen-Websites nicht mag, findet einige der Bilder auch hier.


