Wenn man sich auf YouTube selbst entdeckt, Teil 2

Schon wieder die Turbo A.C.’s. Wieder im Hafenklang. Und wieder renne ich fotografierend durchs Video.
Was ich eigentlich sagen wollte: Ich bin endlich mal dazu gekommen, die Fotos vom grandiosen Konzert der Turbo A.C.’s vor ein paar Wochen zu sortieren, zu bearbeiten und online zu stellen. Und zwar hier. (Wobei mir jetzt zum ersten mal aufgefallen ist, dass Kevin Cole so ein bisschen aussieht wie der kleine tätowierte Bruder von Jon Hamm. Oder bilde ich mir das nur ein?)
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Three Songs, no Flash – aber dafür eine GoPro: Konzertfotografie mal anders.
Super Idee! Konzert-Fotograf Peter Wafzig hat sich eine GoPro an seiner richtigen Kamera montiert und sich selbst (und seine Kollegen im Fotograben) dabei gefilmt, wie er gestern Abend Jamiroquai in Oberhausen fotografiert hat.
Vor ein paar Monaten hat er das Gleiche schon mal bei den Foo Fighters gemacht.
via Supertopic
Day to Night

Für seine Fotoserie Day to Night hat Stephen Wilkes verschiedene Szenerien zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten fotografiert und hinterher zu einem Einzelbild zusammengefügt. So entstehen wunderbar surreale Moment- bzw. Tagesverlaufaufnahmen, die einen ganz eigenen Reiz haben.

Abgesehen von den tollen Fotos muss hier jedoch noch ein kurzer abschließender Gedanke aufgeführt werden: WIESO haben so viele tolle Fotografen mehr oder weniger unbenutzbare Flash-Websites, die keine direkte Verlinkung einzelner Projekte, Fotostrecken oder Einzelbilder zulassen? Da könnte ich mich jedes mal wieder drüber aufregen … Grrrr.
via We like that.
24 hours in photos: Bilder- und Datenflut in der Ausstellung “What’s Next?”

Erik Kessels, Gründer der Agentur KesselsKramer und passionierter Foto-Sammler hat sämtliche Fotos, die bei Flickr innerhalb von24 Stunden online gestellt wurden ausgedruckt – und damit die Galerie Foam in Amsterdam im wahrsten Sinne des Wortes überflutet. Anlass: Eine Ausstellung zur zukunft der Fotografie mit dem schönen Titel “What’s Next?”.
Kessel möchte mit seiner Installation die Bilder- und Datenflut hinterfragen, die die digitale Fotografie und Foto Communities/ Sharing Sites wie Flickr ermöglicht haben:
“We’re exposed to an overload of images nowadays,” says Kessels. “This glut is in large part the result of image-sharing sites like Flickr, networking sites like Facebook, and picture-based search engines. Their content mingles public and private, with the very personal being openly and un-selfconsciously displayed. By printing all the images uploaded in a 24-hour period, I visualise the feeling of drowning in representations of other peoples’ experiences.”

Weitere Infos zu Kessels Installation (inkl. obigem Zitat) gibt es bei Creative Review, ein paar zusätzliche Fotos ebenfalls. (Ob die Ausstellungsmacher sie auch auf Flickr veröffentlichen?)
Allgemeine Infos zur Ausstellung (die im übrigen noch bis 7. Dezember läuft) finden sich auf der Website der Amsterdamer Galerie Foam.
via Nerdcore
Twisted!
Faszinierende Verzerrungen & Perspektiven von Nicholas Kennedy Sitton (Tumblr/ Flickr).
via but does it float bzw. FFFFOUND!
Verlassene Orte

Jeanne Fredac fotografiert verlassene Orte und erschafft in ihren Fotos faszinierende Stimmungen. Wenn sie sie jetzt noch etwas höher aufgelöst online stellen könnte, das man sie auch besser erkennen kan, fände ich das noch besser. ;)
Bärte!

Matthew Rainwaters ist Fotograf. Bei den World Beard and Mustache Championships in Alaska hat er 2009 Portraits der Teilnehmer geschossen – und diese jetzt in einem Buch veröffentlicht. Auf seiner Website gibt’s eine kleine Auswahl der Fotos zu sehen.
Der Trailer zum Buch:
Irgendeinen lustigen haarigen Spruch verkneife ich mir an dieser Stelle mal. Stattdessen überlege ich, was ich denn mit meinem Bart so alles anstellen könnte …
via Nerdcore
Neulich in der Mittagspause

Ein kleiner Schnappschuss vom Anfang der Woche: Hamburger Herbstpanorama.
(Leider nur mit dem Handy gemacht – ich sollte mir mal angewöhnen, die Kamera öfter mit ins Büro zu nehmen und in der Mittagspause auf Foto-Tour zu gehen. Momentan leuchten die Bäume so schön.)
Wegwerfkamera
Da bekommt das Wort “Wegwerfkamera” eine ganz neue Bedeutung: Die Ball Camera ist ein Ball, den man in die Luft wirft und der dabei ein Panoramafoto schießt. Genial.

Bisher ist das Ganze leider nur ein Konzept, ich hoffe aber mal stark, dass es das Ding bald zu kaufen gibt. Entwickelt wird sie von Jonas Pfeil, Absolvent der TU Berlin. Auf der Website zum Projekt gibt’s mehr Infos.
Und ich würde die Kamera ja gerne mal bei nem Konzert ausprobieren.
It’s a mother-f-ing Bacon Alphabet! (Und andere fotografische Essens-Spielereien.)
Ja ja, mit Essen spielt man nicht. Eigentlich. Denn was Fotograf Henry Hargreaves alles so aus Essbarem zaubert, ist viel zu toll, um das zu beherzigen, was uns unsere Eltern immer über den spielerischen Umgang mit Nahrung gesagt haben:
Ein Fraktur-Alphabet aus Bacon, Regenbogen-Burger und -Pancakes sowie Toast-Portraits der Beatles und anderer bekannter Persönlichkeiten.
Guten Appetit!
Plattencover in freier Natur

Die Idee ist zwar nicht gerade neu, aber dafür gut umgesetzt: Fotograf Matthieu Raffard hat für den französischen Sender Oui fm (der gute Musik zu spielen scheint) Plattencoverfotografie-Szenerien ins idyllische Frankreich verlegt.
Leben Tilt Shift wie Gott in Frankreich
Im ersten Moment hatte ich die Vermutung, dass es ein Spot für einen Modelleisenbahn-Hersteller ist – aber dass dies nicht der Fall ist, dafür reichten meine (gerade so eben noch rudimentär vorhandenen) Französisch-Kenntnisse dann doch noch aus, als der Absender am Ende des Films genannt wurde.
Und weil es hier gerade so schön passt: ein Tilt Shift Video aus dem Disneyland Paris, bei dem der Spielzeug-Look durch die Bonbon-Farben und die Motive an sich natürlich noch besser rüberkommt:
via Supertopic
Schicke Bilder, aber nervige Musik:
8 Hours in Brooklyn von Next Level Pictures.
Ein Sonntagnachmittag in den Deichtorhallen: Visual Leader 2011

Wäre heute nicht das letzte Wochenende der Ausstellung gewesen, würde ich sie wärmstens weiterempfehlen. Welche Ausstellung genau? In den Deichtorhallen gab es (leider nur bis heute) die Preisträger der Lead Awards 2011 zu sehen: Visual Leader 2011.
Vor allem bei den Gewinnern in den Kategorien Still Life, Reportage- und. Portraitfotografie waren einige sehr tolle Sachen dabei … u.a. Portraits von Gerard Depardieu und Tatort-Fotos der Amsterdamer Polizei, die im richtigen Kontext wie sorgfältig arrangierte Fotokunst wirken. Ein paar erläuternde Details zu genau diesen Bildern sowie kurze Einblicke in den Rest der Ausstellung gibt es im folgenden Video zu sehen:
Und sonst so? Die Preisträger der Kategorie Werbung waren natürlich ebenfalls sehenswert (auch wenn einige “nur” ausgezeichnete Arbeiten meiner Meinung nach besser waren als die Gold- und Silber-Gewinner), eins der “Cover des Jahres” (ebenfalls “nur” eine Auszeichnung) habe ich auch im Regal stehen, das Titanic Sonderheft “Unnütze Menschen” ist wie zu erwarten schwarzhumorig, politisch unkorrekt und extrem lustig und es gab noch viele andere gut gestaltete und inspirierende Dinge zu sehen. Eine gute Sonntagsnachmittagsbeschäftigung. Eine Übersicht über sämtliche Preisträger gibt es hier.
Was ich aber mal wieder festgestellt habe: Am letzten Wochenende einer Ausstellung sind viel zu viele Leute da, um sie sich auf den letzten Drücker noch anzusehen (inkl. mir und der Dame des Hauses) und machen den Ausstellungsbesuch.
Zerfallen(d)e Gebäude in Detroit

Wow! Den Fotos auf Detroiturbex.com nach zu urteilen, ist Detroit inzwischen so sehr von Wirtschaftskrise und Autofabriksterben gebeutelt, dass es eine Geisterstadt ist. Kirchen, Schulen, Wohnhäuser, Kinos, Theater, Konzertsäle, Restaurants und sogar Yacht-Clubs – der Verfall wird vieler sehenswerter (und mancher nicht ganz so sehenswerter) Gebäude in Detroit und Umgebung wird hier auf beeindruckende Weise dokumentiert.
Für diese tollen Fotos, die z.T: auch noch alten Fotos der Gebäude aus ihrer Entstehungszeit gegenübergestellt werden, kann man auch über die Usability-technisch eher fragwürdige Navigation der Website hinwegsehen.
(Das Foto oben zeigt übrigens den Grande Ballroom oder das, was noch davon übrig ist – in den Siebzigern haben hier noch so unbedeutende Bands wie Led Zeppelin, The Stooges, Cream oder MC5 gespielt.)


Wonford St. James spielt toter Mann



Wonford St. James reist um die Welt und stellt sich tot. Und lässt sich dabei fotografieren. Dabei kommen faszinierende Ergebnisse raus. Mehr Fotos gibt’s auf seiner Website zu sehen: thedeadphotos.com
(Nein, diese Fotos haben nichts mit Planking zu tun.)
via buzzfed
Lost Big Easy – verlassener Vergnügungspark in New Orleans

Flickr-User lostlosangeles hat ein ganzes Set voller Fotos eines verlassenen Vergnügungsparks bei New Orleans gepostet: Lost Big Easy. Solche HDR-Spielereien find ich zwar eher so lala, aber die Motive an sich sind schon verdammt cool.
via Nerdcore
