Here comes the Neighborhood
Schicker Trailer zur Street Art-Doku Here Comes the Neigborhood, die im Vorfeld der Kunstmesse Art Basel in Form mehrerer Online-Episoden veröffentlicht wird.
HERE COMES THE NEIGHBORHOOD is a Short-Form Docuseries exploring the power of Public Art and innovation to uplift and revitalize urban communities. The Pilot Season revolves around the Arts District of Wynwood Miami, featuring an array of internationally acclaimed and locally respected Street Artists, Graffiti Writers and Muralists.
via Nerdcore
Kunst mit Google Maps


Den faszinierenden und oft wie Kunstwerken wirkenden Ansichten aus Google Maps widmet sich ein neues Tumblr-Blog: Google Maps Art.
via Supertopic
24 hours in photos: Bilder- und Datenflut in der Ausstellung “What’s Next?”

Erik Kessels, Gründer der Agentur KesselsKramer und passionierter Foto-Sammler hat sämtliche Fotos, die bei Flickr innerhalb von24 Stunden online gestellt wurden ausgedruckt – und damit die Galerie Foam in Amsterdam im wahrsten Sinne des Wortes überflutet. Anlass: Eine Ausstellung zur zukunft der Fotografie mit dem schönen Titel “What’s Next?”.
Kessel möchte mit seiner Installation die Bilder- und Datenflut hinterfragen, die die digitale Fotografie und Foto Communities/ Sharing Sites wie Flickr ermöglicht haben:
“We’re exposed to an overload of images nowadays,” says Kessels. “This glut is in large part the result of image-sharing sites like Flickr, networking sites like Facebook, and picture-based search engines. Their content mingles public and private, with the very personal being openly and un-selfconsciously displayed. By printing all the images uploaded in a 24-hour period, I visualise the feeling of drowning in representations of other peoples’ experiences.”

Weitere Infos zu Kessels Installation (inkl. obigem Zitat) gibt es bei Creative Review, ein paar zusätzliche Fotos ebenfalls. (Ob die Ausstellungsmacher sie auch auf Flickr veröffentlichen?)
Allgemeine Infos zur Ausstellung (die im übrigen noch bis 7. Dezember läuft) finden sich auf der Website der Amsterdamer Galerie Foam.
via Nerdcore
Deine Lieblings-Stars sind russische Generäle

In seinem Tumblr-Blog replaceface zeigt Steve Payne Portraits bekannter Schauspieler als russische Generäle (basierend auf Bildern des englischen Malers George Dawe aus dem 19. Jahrhundert). Noch beeindruckender fände ich die Porträts ja als echte Öl-Malereien – aber auch wenn es “nur” Photomanipulationen sind, sind die Ergebnisse ziemlich schick anzusehen.

Darunter sind so illustre Persönlichkeiten wie Elvis, Clint Eastwood, Charlie Sheen, Bill Murray, Sean Connery, Robert De Niro, Simon Pegg, Bruce Willis, William Shatner, Steve Jobs und viele, viele mehr …
Arturo Castro’s Realtime Face Substitution “FaceTracker”
Einmal aussehen wie Steve Jobs? Kein Problem. Arturo Castro hat ein Programm geschrieben, mit dem sich in Echtzeit beliebige Fotos über das eigene Gesicht legen lassen. Sieht faszinierend aus – und ich möchte das gerne auch mal ausprobieren. (Wobei ich mich frage, wie das Ganze bei Bartträgern wohl aussieht – wahrscheinlich ziemlich seltsam.)
via misterhonk.de
Aufräumen.
Nachdem er in seinem Buch “Kunst aufräumen” bekannte Gemälde der Kunstgeschichte sortiert hat (und ich gerade entdeckte, dass es sogar schon einen zweiten Teil davon gibt), geht Ursus Wehrli jetzt noch einen Schritt weiter und sortiert das alltägliche Leben neu. “Die Kunst, aufzuräumen” heißt das neue Buch, auf YouTube bzw. der Website gibt es auch ein paar nette Making Of Videos zu sehen, die den Prozess des “Aufräumens” dokumentieren, wie z.B. hier bei einem Parkplatz:
Nach dem Klick gibt’s noch ein paar mehr aufgeräumte Dinge zu sehen. Die Kunst, aufzuräumen gibt es natürlich auch käuflich zu erwerben, ebenso wie die beiden Vorgänger: Kunst aufräumen
und Noch mehr Kunst aufräumen.
(Amazon-Partnerlinks)
Crossing Lines
Über Conor Harrington und seine Mischung aus Graffiti und klassischer Ölmalerei hatte ich vor einiger Zeit schon mal geschrieben. Irgendjemand ist neulich über eine Suchanfrage “How to paint like Conor Harrington” auf mein Blog gestoßen und daraufhin bin ich auf folgendes Video gestoßen, das u.a. einen netten kleinen Einblick in den Arbeitsprozess des irischen Malers/ Writer/ Street Artist bietet:
(via)
Ein Sonntagnachmittag in den Deichtorhallen: Visual Leader 2011

Wäre heute nicht das letzte Wochenende der Ausstellung gewesen, würde ich sie wärmstens weiterempfehlen. Welche Ausstellung genau? In den Deichtorhallen gab es (leider nur bis heute) die Preisträger der Lead Awards 2011 zu sehen: Visual Leader 2011.
Vor allem bei den Gewinnern in den Kategorien Still Life, Reportage- und. Portraitfotografie waren einige sehr tolle Sachen dabei … u.a. Portraits von Gerard Depardieu und Tatort-Fotos der Amsterdamer Polizei, die im richtigen Kontext wie sorgfältig arrangierte Fotokunst wirken. Ein paar erläuternde Details zu genau diesen Bildern sowie kurze Einblicke in den Rest der Ausstellung gibt es im folgenden Video zu sehen:
Und sonst so? Die Preisträger der Kategorie Werbung waren natürlich ebenfalls sehenswert (auch wenn einige “nur” ausgezeichnete Arbeiten meiner Meinung nach besser waren als die Gold- und Silber-Gewinner), eins der “Cover des Jahres” (ebenfalls “nur” eine Auszeichnung) habe ich auch im Regal stehen, das Titanic Sonderheft “Unnütze Menschen” ist wie zu erwarten schwarzhumorig, politisch unkorrekt und extrem lustig und es gab noch viele andere gut gestaltete und inspirierende Dinge zu sehen. Eine gute Sonntagsnachmittagsbeschäftigung. Eine Übersicht über sämtliche Preisträger gibt es hier.
Was ich aber mal wieder festgestellt habe: Am letzten Wochenende einer Ausstellung sind viel zu viele Leute da, um sie sich auf den letzten Drücker noch anzusehen (inkl. mir und der Dame des Hauses) und machen den Ausstellungsbesuch.
Chad Wys: The Nocturne Series

In seinen Nocturne Serien dekonstruiert Designer, Künstler und Schriftsteller Chad Wys äußerst sehenswert die klassische Porträtmalerei:


Die restlichen Arbeiten, die er auf seiner Website präsentiert, sind allerdings auch nicht zu verachten.
via but does it float bzw. FFFFOUND!
Caught in a Mosh

Dan Witz malt Moshpits. Und ich stelle mir gerade vor, wie er bei irgendwelchen Hardcore-Konzerten mitten im Publikum seine Staffelei und sonstige Malutensilien auspackt und seelenruhig mitten im Chaos anfängt zu malen …
(Die Sachen, die er sonst so macht, sind auch nicht schlecht. insbesondere sein Street Art Projekt Do Not Enter.)
via Nerdcore
Mehmet Ali Uysal
… baut riesengroße Wäscheklammern in die Landschaft und macht auch ansonsten ein paar coole Sachen. Anschauen!

via BLDG//.
Simpsons-Intro made by Banksy
Die gestrige Simpsons-Episode (Season 22 Episode 3) hab ich zwar noch nicht gesehen, aber dafür bin ich seit heute Morgen in diversen Blog,s bei Facebook, auf Twitter etc. schon gefühlte 100 Mal über den Couch-Gag gestolpert – inszeniert von niemand geringerem als Banksy und voller düsterer Einblicke, unter welchen Umständen eine Simpsons-Episode produziert und vermarktet wird.
Der vielleicht beste Simpsons Couch-Gag aller Zeiten? Man weiß es nicht. Aber sicherlich derjenige, über den am meisten geredet werden wird. Nerdcore fasst das ganze treffend zusammen:
Dieses Video wird garantiert auf jedem einzelnen Blog dieser Welt landen, ich bin nur gespannt, wie lange es dauert.
(u.a.) via Booooooom.com bei Facebook.
Update 12.10.: Fox hat das Video sperren lassen. Würde ich jetzt eher mal als kontraproduktiv für das Studio und die Marke “Simpsons” sehen. Aber gut … manche lernen es halt nie.
Eine kleine Kunstgeschichte
Das Video zum Hold Your Horses-Song “70 Million” nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch die Kunstgeschichte, von Leonardo über Botticelli, Rembrandt, Vermeer, Frida Kahlo, Van Gogh, Magritte, Warhol und und und …
Wenn man sich bei der Umsetzung auch an die historisch korrekte Reihenfolge gehalten hätte, fänd ich das Ganze noch besser, aber was soll’s. Der Song selbst ist sogar auch ganz nett.
Und wer zu faul ist zum Gemälde-Raten, dem sei dieses Flickr-Album mit den gesammelten Originalen empfohlen.
Neo Rauch. Begleiter: Ein exklusiver Museumsbesuch außerhalb der Öffnungszeiten und warum ich es klasse finde, was das Bildermuseum so macht.

Gestern Abend war ich im Bildermuseum – und konnte mir quasi alleine “Begleiter”, die Ausstellung zu Neo Rauchs 50. Geburtstag ansehen. (Bzw. die eine Hälfte davon – die andere wird ja momentan in München gezeigt.) Insgesamt waren es wohl ca. 20 Mann, die gestern Abend durch die Ausstellung gingen, nachdem das Muesum eigentlich schon geschlossen hatte – und das bei einer Ausstellung, die momentan für lange Schlangen an den Kassen sorgt. Wie es zu dem exklusiven Besuch kam? Dazu hole ich mal ein bisschen länger aus …
Es begab sich zu einer Zeit … nein, ganz so weit muss ich dann doch nicht ausholen. Also: Als ich das erste Mal im Bildermuseum war, lagen dort überall kleine schwarze Visitenkarten rum, mit nichts weiter als der URL der Facebook-Fanpage des Museums drauf: http://www.facebook.com/mdbk.leipzig
Davon war ich damals schon ziemlich begeistert: Welches Museum hat schon eine eigene offizielle Facebook-Seite? Also wurde ich flugs Fan – und war schon kurz darauf noch begeisterter, denn beim Bildermuseum hat man anscheinend kapiert, worauf es bei Social Media ankommt: Es werden nicht nur aktuelle Termine, Bilder der Ausstellungseröffnungen & Co. gepostet, sondern man ist wirklich zum Dialog bereit, geht auf Kommentare ein und bietet den Fans einen echten Mehrwert. Generell ist das Museum ziemlich auf der Höhe der Zeit – iPhone-Besitzer müssen sich nämlich auch keine teuren Audioguides mehr leihen, sondern können sich die Audiokommentare zur aktuellen Ausstellung als kostenlose App herunterladen.
Warum ich das alles erzähle? Diese Woche war es soweit, das Museum hat die 1.000-Fan-Marke auf Facebook geknackt. Und um das zu feiern wurde das Museum, bzw. die Neo Rauch-Ausstellung gestern Abend exklusiv für die Facebook-Fans zwischen 20.00 und 21.30 Uhr geöffnet. Wie bereits erwähnt, waren zwar insgesamt “nur” 20 Leute da, aber das hat das Ganze – zumindest in meinen Augen – nur um so besser gemacht. Quasi ungestörter Kunstgenuss und das auch noch für umsonst. Und als kleines Schmankerl obendrauf gab’s sogar noch eine kurze Führung durch die wirklich sehenswerte Ausstellung, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
Also … langer Rede kurzer Sinn: Liebes Bildermuseum, Gratulation zur Experimentierfreudigkeit und den gelungenen Umgang mit neuen Medien und vielen Dank für einen tollen Abend. Da können sich andere Kultureinrichtungen mal ein Beispiel dran nehmen. Weiter so!
Sign Out

“sign out” ist der Titel einer Fotoserie von Josef Schulz, in der der Düsseldorfer Fotograf (und Student bei Bernd Becher und Thomas Ruff) Leuchtreklame und Werbeschilder zeigt – allerdings ohne Text.
Nach Schulz’ Retusche zeigen die bei Reisen durch die USA fotografierten Lichttafeln vor mal mehr, mal weniger blauem Himmel alle das Gleiche: Nichts.
via FFFFOUND!
Exit Through The Gift Shop

Nachdem Amir Kassaei heute Morgen über Twitter auf einen interessanten Artikel über den (momentan leider nur in den USA laufenden) Banksy-Film “Exit Through The Gift Shop” hingewiesen hat, muss ich jetzt erstens meine geneigte Leserschaft auf den Film aufmerksam machen und schreiben, dass ich ungeduldig drauf warte, dass er einen Verleih in Deutschland findet oder wenigstens bald auf DVD erscheinen wird; deshalb also hier der Trailer und die Website zum Film:
Und zweitens will ich hier auch noch rezitieren, welche Essenz man bei PSFK aus dem Film gezogen hat (vorher den dortigen Artikel zu lesen macht durchaus Sinn), denn da sind durchaus ein paar sehr interessante Gedanken bei:
Lessons in Cultural Storytelling
1. Real is only what we choose to believe
The smarter you think you are, the more you are convinced this movie is an elaborate hoax perpetuated by Banksy – as the ultimate act of poetic “fuck the man” cultural subversion. Yet if you accept the movie, along with Mr Brainwash at face value, you discover a greater gem hiding in plain sight.
Debating the existence of Mr Brainwash is just a red herring provocation. That’s not really the point. Exit Through the Gift Shop is meant to stir a deeper-inquiry into what we each perceive as real, what we believe holds value, and what are the rules for making it such. Whether you’re angry, baffled, amused, or inspired – your reaction to the movie — and what you believe are the boundaries and rules of artistic expression — is the true secret to be revealed.
2. What’s the story an audience tells themselves?
Beyond the story that’s being told and performed, audiences always hear and perceive a different story – the story they create in their minds about what it all means to them personally. The same principle that applies to baseball cards, wine, and wall street stock trading – applies to the craft of art. What matters most is the story that we tell ourselves. It’s through that process that cheap pieces of canvas with splotches of paint and ink transform into prized global commodities.
Art has often been romanticized as a noble pursuit at the sacrifice of social acceptance or financial success. Especially when it comes to street art, which by its origins reflects a punk aesthetic and radical creative self-expression. One might argue that reclaiming public space with art is a defiant act about the ownership of our mental environment and collective meaning-making.
To see street art elevated and commodified as part of the global art market is a contradiction some find hard to accept. And yet, it’s through its commodification that street art has gained credibility, mass appeal and global recognition. Apparently, even the mainstream has a growing appetite for social commentary. What happens to a society when the counter-culture becomes just an accepted part of the mainstream?
3. The meaning of any story lies in the heart
Emotion is the ultimate currency that propels any story forward and to its rightful destination. Sure, controversy and debate can be strong catalysts (especially in today’s hype-driven media). Yet at the end of the day, a story stands the test of time when it touches our souls in a meaningful way. Art should be judged in a similar fashion.
Perhaps its not accident that Mr Brainwash’s latest exhibit Icons, currently extended in New York City, explores these exact concepts. I had the chance to talk with Mr Brainwash last weekend, when his exhibit re-opened on Mother’s Day for an extended run through the end of May.
In gracious tones, Mr Brainwash shared the following with me, “…you cannot judge somebody from their first show. It’s the end of their life. You have to really see not only from your eyes but from your heart. And you’ll see if it’s real or not. The heart tells the truth.”
Ein Beitrag aus der Reihe “Leipziger Ausstellungs- und Veranstaltungshinweise”: Thanks for Sharing!

Unter dem Titel Thanks for Sharing! läuft seit dem 8. Mai eine Ausstellung rund um Art Zines, also Künstlerpublikationen im Magazinformat, im D21 Kunstraum in Leipzig. Ohne schon selbst da gewesen zu sein, möchte ich doch schon mal eine Empfehlung für die Ausstellung aussprechen – das Konzept klingt einfach verdammt interessant:
Über 300 individuelle Art Zines sind in der Ausstellung zu sehen – neben “klassischen” Print-Produkten auch Online-Versionen, allesamt vollkommen frei in Inhalt und Gestaltung. Die Ausstellung läuft noch bis Ende Mai und diverse Workshops zum Thema gibt’s auch. Für mehr Infos, Öffnungszeiten, Workshop-Termine, etc.bitte einmal hier klicken.
via GuteSeiten

