Farbenfrohes Musikvideo zum Wochenende: Lisa Hannigan – Knots
via Nicolai auf Facebook
Dexter Theme Remake
Gestern Dexter, heute Dexter: Erst das animierte Intro, jetzt der Soundtrack dazu sehr stilecht nachgespielt und schick gefilmt.
Wird Zeit, dass die neue Staffel startet.
via misterhonk.de.
Stop-Motion: Drums + Bass
Regisseurin Claire Marie Vogel hat die Band Mutemath im Studio besucht und mit ihnen einen Stop-Motion Song inkl. passenden Video aufgenommen. Das Ergebnis klingt interessant. (Den ganzen Tag lang könnte ich es mir allerdings nicht anhören. Da ist der normale Sound der Band doch wesentlich zugänglicher …)
via Feingut
Eine kleine Kunstgeschichte
Das Video zum Hold Your Horses-Song “70 Million” nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch die Kunstgeschichte, von Leonardo über Botticelli, Rembrandt, Vermeer, Frida Kahlo, Van Gogh, Magritte, Warhol und und und …
Wenn man sich bei der Umsetzung auch an die historisch korrekte Reihenfolge gehalten hätte, fänd ich das Ganze noch besser, aber was soll’s. Der Song selbst ist sogar auch ganz nett.
Und wer zu faul ist zum Gemälde-Raten, dem sei dieses Flickr-Album mit den gesammelten Originalen empfohlen.
Cover Artwork im 21. Jahrhundert
Musik wird zunehmend digital, MP3-Dateien (ob gekauft oder … ähem … auf alternativem Wege beschafft) lösen die gute alte CD ab. Schon mit dem Wechsel von der LP zur CD verlor das gute alte Cover Artwork an Bedeutung, schließlich verringerte sich die zu gestaltende Fläche um ca. das 6-Fache.
Und jetzt? Im Zeitalter der digitalen Musik gerät das Cover Artwork noch mehr zur Nebensache. Oder auch nicht … zumindest nicht bei Arcade Fire. Denn deren aktuelles Album “The Suburbs” kommt nämlich in der digitalen Version mit .m4a-Dateien, die (zumindest in iTunes) ein interaktives Cover mit wechselnden Visuals, eingebetteten Texten und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Songs bilden.
Das mehr als gelungene Experiment, das klassische Cover Artwork in die digitale Welt zu übertragen, wird im folgenden Video eindrucksvoll demonstriert:
Mehr Infos über das Projekt gibt’s bei Clusterflock sowie bei Pop & Hiss, dem Musik-Blog der L.A. Times.
Arcade Fire have apparently re-engineered the concept of the album for the digital age. The digital version of their new release The Suburbs comes bundled with .m4a files that present a stream of visuals and synchronized lyrics (finally!), along with a deep nest of embedded contextual links that work like an easter-egg hunt, encouraging the user to keep clicking.
Aber so interessant und gut umgesetzt das Konzept auch sein mag – ein schönes großes klassisches Cover für Musik auf Vinyl oder CD ist mir persönlich dann doch immer noch am liebsten.
via The FontFeed.
MOKUM State Of Mind: Musikvideo in Google Maps/ Google Streetview
Super Idee: Ein Musikvideo mit Google Maps bzw. Google Streetview drehen.
Hach ja … auch wenn ich den Text nicht wirklich verstehe und mir das Lied zu hiphoppig ist – irgendwie bekomm ich gerade Fernweh und vermisse Amsterdam.
Richard Berry
Fast hätte ich’s vergessen: Am 23. Januar 1997 starb einer der ganz Großen: Richard Berry, der Mann der eines der wohl meistgecoverten Stücke der Musikgeschichte geschrieben hat: Louie, Louie.
Peggy Lee
Nachdem die tollste Frau von Welt wo gibt mir kürzlich “The Beat goes on” zum Geburtstag geschenkt hat, werde ich meine geneigte Leserschaft in Zukunft wohl des Öfteren mit der Musik toter Musiker nerven. Heute vor acht Jahren ist die Jazz-Sängerin Peggy Lee gestorben. Deshalb: Here we go …
Mir ist heute so bluesig zu Mute …
Und deshalb gibt’s jetzt ein bisschen was von Joe Bonamassa zu hören – The River & You upset me, Baby.
Songmarathon
Mein Kumpel Nicolai ist Werbetexter (und momentan übrigens auf Jobsuche, wer also gerade einen netten, pflegeleichten, manchmal vielleicht leicht verrückten Schreiberling aus München sucht: hier entlang zu seinem Portfolio) und macht momentan einen Song-Marathon: Jeden Tag ein neuer Song, selbst geschrieben und live performt vor der Webcam.
Marathonläufer laufen 42,150km – Nicolai will 42,150 Tage lang einen neuen Song schreiben und online stellen. Man darf gespannt sein – vor allem auf den 0,150 Song am Ende des Projekts. ;) (Darüber, dass ein Marathonlauf über 42,195 und nicht 42,150km geht – zumindest wenn man Wikipedia glauben möchte – sehen wir jetzt einfach mal großzügig hinweg.)
Mein Favorit bisher: Sha-la-la (The Most Normal Song Of My Life)
Und hier der Link zum YouTube Channel, in dem nach und nach alle Songs gepostet werden.
Eine sonntägliche Musikentdeckung: Hattler
via @kosmar, der ein Flickr-Set mit Bildern der Band getwittert hatte. Und was soll ich sagen: klingt super. Jazz-Rock mit Elektro-Einschlag und einem unheimlichen Groove. Und dabei sehr entspannt (und entspannend) – also genau das Richtige für einen Sonntagnachmittag.
Ein paar Infos über band-Mastermind Helmut Hattler gibt’s auf Wikipedia und auf seiner Website. Wer sich den Herrn mit einer seiner diversen bands gerne mal live ansehen möchte, hier sind die Tourdaten: Weiterlesen »
Wolfmother – New Moon Rising
Neue Wolfmother-Single. Klingt soweit ganz nett, bleibt aber nicht so sehr im Ohr hängen wie die Songs des ersten Albums – zumindest nach dem ersten Hören. Aber warten wir mal den Rest der neuen Platte ab.
Alice in Chains: neues Album, neue Tour, neue Website
Die Könige des Grunge sind zurück! Alice in Chains spielen eine kleine, aber feine Tour im Sommer, bevor im September das neue Album “Black gives Way to Blue” erscheint.
Seit heute ist die neue Website der Jungs aus Seattle online und zur Feier des Tages gibt es einen Song vom neuen Album als kostenlosen Download: “A Looking in View”. Ich muss ja sagen, dass mich die Website jetzt nicht so wirklich vom Hocker haut (ist ja ganz nett, aber es könnte doch etwas zeitgemäßer sein – vor 6, 7 Jahren hätte ich so was bestimmt super gefunden), aber der neue Song klingt schon mal ganz vielversprechend. Also dann, die Herren Cantrell & Co.: Wir sehen uns im August!
Hardformat: Schön verpackte Musik
Ich bin da letztens mal wieder über ein feines, kleines Blog gestolpert: Hardformat – Reaching for the sublime in music design. Alles rund um gut gestaltete physische Tonträger. Also LPs und CDs und so. Nix digital. Nur ein Manko hat das Ganze: Die dort vorgestellten Platten sehen zwar alle schnieke aus, die Musik darauf find ich persönlich größtenteils eher so suboptimal.
Irgendwann muss ich mich noch mal daran machen, meine Theorie zu beweisen, dass zwischen der Qualität/ Gitarrenlautstärke/ Rockigkeit von CDs und der Gestaltung der Cover ein antiproportionaler Zusammenhang besteht. (Ok, Ausnahmen bestätigen die Regel … aber trotzdem.)

It seems like everybody’s talking about the end of physical music media. Who knows whether they’re right or not, but Hard Format is a little place we’ve set up to celebrate our love of brilliant music-related design. That means we’re going to focus on records, CDs, cassettes and their like. However, Hard Format isn’t intended to become a dusty museum devoted exclusively to past glories, though there’ll certainly be some of that, we also want to highlight the brilliant new design work being produced right now. In fact, we’re not setting ourselves up to supply a canon of classic design – this is a place where we record stuff we like, if you want yet another reproduction of Sergeant Pepper’s Lonely Hearts Club Band there are enough ‘Greatest album covers of all time’ books out there already.
