Ein Interview ohne Antworten: Oliver Bierhoff ist “sympathisch, aber selbstzensierend”

Medien, PR, Webzwonull / 7. Juli 2010 / 17:43 Uhr / noch kein Senf dazu

Gestern lob ich noch die Kommunikationsarbeit (na gut, in erster Linie die Online-Aktivitäten) des DFB und dann heute das: Ein Interview mit Oliver Bierhoff ohne Antworten bei zeit.de. Liebe DFB-Kommunikationsmannschaft, so was macht man eigentlich nicht.

In anderen Ländern werden Interviews doch auch nicht zig-mal autorisiert, was natürlich auch ein zweischneidiges Schwert sein kann. Nun ja … seien wir mal gespannt, ob sich die Autorisierungspraxis in Deutschland jemals ändern wird.

via turi2

Weltmeisterschaftsbloggerei bei Zeugs & Gedöns

PR, Webzwonull / 6. Juli 2010 / 13:42 Uhr / 2x Senf dazu

Ich muss ja sagen, bei dieser WM bin ich nicht nur von der Spielweise der Deutschen Mannschaft begeistert, sondern auch von der Kommunikationsarbeit des DFB rund um das Turnier. Heute Morgen grüßte Bastian Schweinsteiger alle Follower des DFB-Twitter-Accounts:

25000 Follower! Bastian Schweinsteiger grüßt alle mit diesem Foto – es wird langsam eng auf dem Plakat.

schweinsteiger twitter 510x382

Beim DFB hat man anscheinend verstanden, wie wichtig Social Media für die Kommunikationsarbeit ist. Zugegeben, echter Dialog mit Fans und Followern findet nicht statt, sondern Twitter wird nur als Einweg-Kanal genutzt. Aber es ist ein Anfang – und gar nicht mal ein schlechter. Ich als Deutschland-Fan fühle mich über Twitter gut informiert und freu mich über die Grüße des Teams.

Die Website der Nationalmannschaft ist auch gut gemacht, bietet aktuelle News, Videos, Hintergrundberichte, Rezepte des Team-Kochs und und und …  Was ich ziemlich gut finde: Neben den Spielern wird auch “das Team hinter dem Team” portraitiert – vom Busfahrer bis zur Medien-Crew.

Allerdings frage ich mich, wieso man die zum Download angebotenen Wallpaper nicht an die aktuelle Mannschaft angepasst hat: Ich hätte gerne Neuer statt Adler und Müller, Klose oder wen auch immer statt Ballack … das Mannschafts-Foto ist schließlich auch aktuell und “richtig”.

Martin Sonneborn im Gespräch mit einem Pharma-Lobbyisten

PR / 21. Mai 2010 / 16:13 Uhr / 1x Senf dazu

Oh, oh … da wäre für den netten graubärtigen Herrn aber mal dringend ein Medientraining fällig: Martin Sonneborn interviewt für die ZDF heute-Show einen Vertreter der Pharma-Lobby und die armen PR-Menschen im Hintergrund bekommen währenddessen wahrscheinlich alle einen kleinen Herzinfarkt.

P.S.: Sonneborn wurde im Anschluss an die Ausstrahlung vom ZDF-Programmchef gerügt…

via Daniel Krolzik

Gepfeffertes Pfeffers PR-Ranking 2009

PR / 15. April 2010 / 07:43 Uhr / noch kein Senf dazu

Drüben beim LPRS hab ich’s gestern zwar auch schon gebloggt, aber da es für meine Masterarbeit voraussichtlich eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen wird, kommt’s hier jetzt auch noch mal: Pfeffers PR-Ranking 2009 ist da!

Einordnung, Bewertung und Kommentierung über die nackten Zahlen hinaus bieten PR-Journal, Horizont und W&V.

Agenturen …

Fundstücke, PR, Werbung / 30. März 2010 / 09:13 Uhr / noch kein Senf dazu

Ich hab zwar gerade schon beim LPRS-Blog darüber geschrieben, aber hier muss es auch noch mal hin, weil da ein paar kleine Perlen dabei sind: Die Kommunikationsagentur achtung! hat während der Verleihung der absatzwirtschaft Marken-Awards einige Statements zu Agenturen eingesammelt. Die Meinung diverser Branchengrüßen (und von Dieter Nuhr) darüber, was Agenturen denn eigentlich sind, sein sollten, meinen zu sein oder leisten soll(t)en gibt es hier. Viel Vergnügen.

Einige der Statements könnten für mich auch noch anderweitig interessant werden, aber mehr dazu demnächst in diesem Theater …

Every Publicity is good Publicity? NEIN. Definitiv nicht.

PR, Webzwonull / 18. März 2010 / 12:13 Uhr / 2x Senf dazu

Greenpeace prangert in einem viralen Video auf YouTube die Nutzung von Palmöl und die Zerstörung des Lebensraums von Orang-Utans bei der Herstellung von KitKat an. Und wie reagiert KitKat-Hersteller Nestlé? Unter Berufung auf Copyright-Verletzungen lässt man das Video entfernen. Und so kommt es, wie es in Zeiten von Social Media immer kommt: Natürlich wird das Video wieder online gestellt – nicht nur bei YouTube, sondern auch auf diversen anderen Plattformen – und mehr und mehr Leute sehen sich die Kritik an Nestlé an. Mit der Hintergrundgeschichte der Löschung des ursprünglichen Videos leitet man so ein Video doch noch um so lieber weiter, twittert darüber oder teilt es auf Facebook mit seinen Freunden. Und der virale Effekt ist wesentlich größer, als wenn Nestlés PR-Abteilung den direkten Kontakt mit den Machern des Videos gesucht hätte oder sich in den YouTube-Kommentaren mit den Inhalten auseinandergesetzt hätte. Dieser Kommentar bei Vimeo trifft den Nagel auf den Kopf:

Thank you Nestle … I would never have seen this video if you hadn’t had it kicked off You Tube. Now I’m forwarding it all my friends, though Facebook, and guess what they are forwarding it to all their mates.

Fire your PR team. They are muppets.

Nur dem letzten Absatz würde ich nicht so ohne Weiteres zustimmen: Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass bei Nestlé im PR-Team gerade jemand sitzt, der seinen Bossen sagt: “Seht ihr? Hättet ihr auf uns gehört und nicht auf die Jungs aus der Rechtsabteilung, wäre es gar nicht so weit.” Ich glaube ja, dass solche Fälle nicht nur Lehrstücke für Kommunikatoren sind (die sollten eigentlich wissen, wie man in so Fällen zu reagieren hat – Dialog heißt das Zauberwort), sondern auch (angehenden) Juristen vermittelt werden sollten. Da ließe sich manchmal viel Ärger ersparen …

Hier mehr Infos von Greenpeace zur Kampagne und ihrem Hintergrund; aus Kommunikationssicht gibt’s mehr Infos bei Horizont und Off the record.

Get noticed! Enter the Euprera Social Media Awards 2010

PR, Webzwonull / 31. Oktober 2009 / 11:04 Uhr / noch kein Senf dazu


Are you a PR student, researcher or educator doing great things with social media?

Here’s your chance to have your achievements recognised, boost traffic, link to leading colleagues, present your work at one of Europe’s leading social media conferences  – and win 250€!

Die European Public Relations Education and Research Association (Euprera) schreibt einen Social Media-Studenten-Preis  aus. Gesucht: Fachbeiträge zur PR im Social Web, Social Media allgemein, etc. etc. Das – aus meiner Sicht – interessanteste an der ganzen Geschichte, ist die Möglichkeit für die drei Gewinner, auf der Euroblog 2010 in Ghent einen Vortrag zu halten …

Ausführlichere Infos gibt’s hier; die genauen Regeln und Bewertungskriterien lassen sich hier nachlesen.

Also dann, werte Kommilitoninnen und Kommilitonen: Ran an die Buletten.

via Thomas Pleils Textdepot

Wie dieses Social Media Gedöns funktioniert …

PR, Webzwonull, Werbung / 25. September 2009 / 08:22 Uhr / noch kein Senf dazu

… bzw. wie man SocialMedia erfolgreich für die Unternehmenskommunikation einsetzen kann, versucht das Social Media Strategy Framework zu erklären, hier als PDF downloadbar. (Und natürlich ist es eine Beta-Version, kann ja auch gar nicht anders sein.)

Der wichtigste Punkt, den sich einige Unternehmen, Agenturen (und aktuell auch Parteien) sehr zu Herzen nehmen sollten, ist direkt der erste: LEARN.

The Future Of Communication, Marketing, Media and Everything

Fundstücke, Medien, PR, Webzwonull, Werbung / 2. September 2009 / 19:10 Uhr / noch kein Senf dazu

The Future Of Communication, Marketing, Media and Everything.

via JvM/Neckar Bewegungsmelder

Gelungener Social Media-Einsatz in der Unternehmenskommunikation

PR, Webzwonull, Werbung, kurz verlinkt / 23. Juni 2009 / 12:56 Uhr / noch kein Senf dazu


Sure, anyone can build a fan page in under 10 minutes, and some big brands may even attract fans without any real effort. But even if you have 3 million fans, if the extent of their involvement with your brand is that at one point they “became a fan,” is that really benefiting you?

Wie Coca-Cola, Adidas, Starbucks & Co. es schaffen, ihren “Fans” auf Facebook mehr zu bieten, als einfach nur Fans zu sein (und somit natürlich auch ihre Marke stärker erlebbar zu machen und zu positionieren), beschreibt dieser Artikel auf mashable.com: Killer Facebook Fan Pages: 5 Inspiring Case Studies.

PR & Social Media: Wie man es NICHT machen sollte.

PR, Webzwonull, kurz verlinkt / 14. Juni 2009 / 13:34 Uhr / noch kein Senf dazu

PR Blogger Klaus Eck arbeitet “13 große Social Media Fails” auf und beschreibt, wie man als Unternehmen oder Institution im Social Media Zeitalter tunlichst NICHT kommunizieren sollte: Deutsche Bahn, Motrin, Du bist Terrorist, Starbucks … alles sind sie dabei.

Eigentlich schade, dass der Artikel nicht ein paar Tage früher erschienen ist; er hätte auch wunderbar aufs Blog zum 4. LPRS Forum gepasst. ;)

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