People like you fuck people like me – Ina Müller, Bela B & Ulrich Wickert
Dass ich das noch mal erleben darf: Nachdem ich gestern Abend die Elvis-Dokus und das ‘68 Comeback Special auf Arte (übrigens alles sehr, sehr zu empfehlen, was da gestern Abend lief) gesehen hatte, zappte ich noch so ein bisschen rum und blieb bei einer Wiederholung von Inas Nacht hängen. Zu Gast: Bela B und Ulrich Wickert. Die Interviews mit den beiden waren interessant, aber das Beste kam dann, als Herr B anfing zu musizieren. Dass Ina Müller mitsingt ist klar, aber auch Mr. Tagesthemen war voll mit dabei – und ich musste vor dem Fernseher kurz laut lachen. Dass ich Herrn Wickert mal im öffentlich-rechtlichen Rundfunk würde “Fuck” sagen hören, hätte ich auch nicht gedacht.
Hier das Video: Ab ca. 1:50 fangen die NDR-Punks an zu spielen.
Black Metal Aerobic!
Ok, Goldfrapp ist jetzt nicht so ganz meine bevorzugte Musik, ABER: Das Video zu “Alive” ist einfach zu genial, um es hier nicht zu bringen. Ein paar Black Metaller, die Aerobic machen, während eine Lichtgestalt in Regenbogenfarben die Vortänzerin spielt. Herrlich.
Ich konnte diesen ganzen “True Norwegian Black Metal” Kram ja eh noch nie so ganz ernst nehmen (ich hab zwar selbst ein oder zwei Immortal-CDs im Regal stehen, aber mit der Schminke sehen die Jungs einfach nur aus wie Pandabären. Oder ne schlechtgelaunte Version von Kiss mit mehr Nieten. Sorry, aber so iset nun mal), aber nachdem ich dieses Video gesehen hab, muss ich glaube ich aufpassen, beim Anblick von Black Metallern demnächst nicht in schallendes Gelächter auszubrechen.
Simpsons-Tattoos

Die Simpons haben – zumindest in den USA – vor kurzem ihr 20-jähriges Fernseh-Jubiläum gefeiert. Und da passt das hier ja wie die Faust aufs Auge: Hardcore-Fans, denen ihre gelbe Lieblings-Fernsehfamilie unter die Haut geht. Bei Ink Art Tattoos und hier auf Flickr gibt’s jede Menge (mehr oder weniger gelungene) Simpsons-Tattoos. Mein Favorit: der 3-äugige japanische Koi. Und Marge sieht auch nicht schlecht aus …
The Ultimate Book of Band Logos

Waaaah! Das muss ich unbedingt haben: Ein Buch voll mit jede Menge Band-Logos und (zumindest teilweise) deren Entstehungsgeschichte.
Auf der Website zum Buch gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack in PDF-Form.
via bei Nerdcore in den Kommentaren gefunden.
Business Punks
Nein, ich meine nicht dieses neue Wirtschaftsmagazin von Gruner Jahr. Sondern echte Punks, die mit ihrem Punk-Sein Geschäfte machen und sich mit Touristen fotografieren lassen. Nette kleine Doku aus den 80ern:
Der Albtraum jedes Mac Users
Jeder Mac-User hat diesen einen unfassbaren, weltenzerstörenden, existenzbedrohenden Albtraum: The spinning Beachball of Death.
Aber ein Trost bleibt: wenigstens sieht unter Mac OS selbst ein Absturz besser aus als unter Windows.
Fast so gut wie Diner for One
Frohes Neues, alle miteinander. Das war’s dann auch für dieses Jahr.
Unintended Art
The Unintended Art! Pool auf Flickr zeigt skurrile, abstrakte oder auch ganz alltägliche Dinge, die auch ohne Weiteres in Museen oder Galerien zu sehen sein könnten. Sind n paar schöne Sachen dabei. Und ich glaub, ich hab auch noch so zwei, drei Fotos irgendwo rumfliegen, die da reinpassen könnten …
via Bildbunt
Weihnachten ist vorbei. Aber der nächste Feiertag kommt bestimmt …

Wer kennt das nicht: Man braucht eine Geburtstags-/ Weihnachts-/ Valentinstags-Grußkarte, hat vom zu Beschenkenden aber keine all zu hohe Meinung. Die Lösung: Cheapskate Cards.
Alternativ kann man sie natürlich auch einfach so als kleinen Witz für zwischendurch™ verschenken. Sie sehen schließlich eigentlich ziemlich schick aus.
Erhältlich bei chinnychinchin.net, wo es auch noch jede Menge anderes cooles Zeugs wie Brieftaubenring-Ketten und vorbekritzelte Notizbücher gibt. Auch sehr empfehlenswert: die Urban Collectables.
Stille Nacht, heilige Nacht? Nicht mit RATM
Fuck You, I won’t do what you tell me: Als Protest-Aktion gegen den diesjährigen britischen Casting-Show-Gewinner verabredet man sich per Facebook, um “Killing in the Name of” von Rage Against the Machine auf Platz 1 der britischen Weihnachts-Charts zu bekommen. Und siehe da –es funktioniert. RATM sind momenan die Nummer 1 auf der Insel und wollen nun im nächsten Jahr ein Gratis-Konzert spielen.

Und hätte amazon.co.uk nicht gemeckert, weil ich in Deutschland sitze, hätte ich die Single auch noch als mp3 gekauft, um die Aktion zu unterstützen. Ne, ne, ne. Unmöglich.
Prominente Unterstützung erhielt die Aktion übrigens von Dave Grohl und Paul McCartney (er findet das Ganze “kind of funny”) – alle Infos zum UK-Weihnachts-Single-Battle gibt es hier. Inzwischen ist die Aktion auch schon auf Spiegel Online gelandet.
(Auch sehr schön: Am Geburtstag der Queen soll die Aktion angeblich wiederholt werden – mit “God save the Queen” von den Sex Pistols)
via Nerdcore & supertopic
Steve Vai – The Audience is listening
Guten Morgen.
Film- und Serien-Intros metallized
Was wäre, wenn sämtliche TV- und Filmproduzenten (bzw. die Musikverantwortlichen) Metalheads wären? Riiiiichtiiig: Dann klängen sämtliche Intros so, wie sie im YouTube-Kanal von Sylvain Cloux stehen. Der Franzose knöpft sich diverse bekannte Filme und Serien vor und “metallisiert” deren Intros. Von Indiana Jones über zurück in die Zukunft bis zum A-Team, Knight Rider und Magnum ist alles dabei.
Auf der Website des Herrn gibt es übrigens auch alle Lieder als Download …
Ich bin ein Wossi.

einheitsbrei – ein magazin zu 20 jahren mauerfall beschäftigt sich mit den auch nach 20 Jahren Deutscher Einheit immer noch vorhandenen Vorurteilen zwischen Ost und West, den Besonderheiten, Liebens- und Merkwürdigkeiten von Wessis und Ossis, ist manchmal zwar eher semi-spannend, bringt den Leser (oder zumindest mich) aber auch oft zum Schmunzeln. Für alle im Osten lebenden Wessis und im Westen lebenden Ossis definitiv mal den ein oder anderen Blick wert – und für alle anderen natürlich auch.
Besonders wichtig für alle, die “rübergemacht haben”, egal von wo nach wo: der Small Talk-Retter. Und für alle Musikinteressierten sind die Einheitscharts sicher spannend.
Und das sagen schreiben die Macher der Site (Potsdamer Studenten) über sich selbst:
einheits-brei.de ist ein Onlineprojekt des 6. Jahrgangs der electronic media school (ems) in Potsdam. Es geht um das Jubiläum dieses Herbstes und die Frage: Was hat das alles mit uns zu tun?
Nicht nur feiern, sondern genauer hingucken ist das Ziel. Und nach den Geschichten suchen, die für die junge Generation wichtig sind. Mit Texten, Videos, Bildern oder Slideshows zeigt die Seite, dass 1989 nicht das „Ende der Geschichte“ war, sondern der Beginn vieler neuer Geschichten. Sie spielen in Supermärkten oder Fußballstadien, in Partnerbörsen oder Sexshops, unter Rappern oder Juristen, in Ost und West. Und obendrauf ein Quiz: Wo kommen eigentlich die ems-Volontäre her?
Destruktives Webdesign: Temporary.cc

Kunst? Programmierung? Webdesign? Technologie-Kritik? Irgendwie trifft das alles auf Temporary.cc zu, irgendwie aber auch nicht. Klar ist nur: Es ist verdammt faszinierend, einer Website bei ihrer Selbst-Destruktion zuzusehen.
Mit jedem neuen Besucher löscht Temporary.cc einen Teil des Quellcodes, so dass die Website nicht mehr korrekt dargestellt werden kann. Einen aktuellen Screenshot siehe oben, im Video gibt’s den ursprüngliche Zustand der Website zu sehen.
Virtual data isn’t subject to decay like traditional media. Despite this, we can still lose personal data to disk failure, viruses, or accidental deletion. Unlike personal data however, data on the internet has a seemingly infinite shelf-life. Between search-engine caching, cloud-hosting, re-blogging, plagiarizing, and the way-back machine, the net collects and eternally stores vast amounts of information.
Temporary.cc eschews this paradigm. For each unique visitor it receives, Temporary.cc deletes part of itself. These deletions change the way browsers understand the website’s code and create a unique (de)generative piece after each new user. Because each unique visit produces a new composition through self-destruction, Temporary.cc can never be truly indexed, as any subsequent act of viewing could irreparably modifiy it.
Eventually, like tangible media, Temporary.cc will fall apart entirely, becoming a blank white website. Its existence will be remembered only by those who saw or heard about it.

