At Twitter, the Future is You!
Twitter zeigt, wie zeitgemäßes Employer Branding auszusehen hat – mit dem genialsten Recruiting-Video aller Zeiten: Top Schnitt. Hervorragende Darsteller. Und 1A Effekte!
Star Wars Uncut
Möge die Crowd mit dir sein! Fans aus aller Welt waren aufgerufen, Star Wars: A New Hope in 15 Sekunden-Schnipseln nachzuspielen, nachzuerzählen, nachzustellen, nachzubasteln und nachzuwasweißichen. Heraus kam Star Wars Uncut.
Über das Resultat lässt sich streiten (wobei: eigentlich nicht; einige viel zu viele Szenen sind wirklich grottig geworden), aber die Idee ist klasse. Skundenschnipsel für Sekundenschnipsel ergibt sich so eine internationale Kollaboration mal mehr, mal weniger kreativer Ideen und Umsetzungen. Garantiert ohne Darth Vaders “Noooo” oder andere “tolle” neue Ideen und Verschlimmbesserungen von George Lucas.
YouTube und Ridley Scott suchen den besten Geschichtenerzähler der Welt
So sieht der Medienwandel aus: Online-Videoplattformen senden nicht nicht nur wahllos Fremd-Content, sondern produzieren bzw. kuratieren eigene Formate. Beispiel gefällig?
Bitte sehr: Das Your Film Festival, organisiert von YouTube, ruft noch bis zum 31. März dazu auf, einen maximal 15minütigen Film einzureichen. Danach kann über den besten Film abgestimmt werden – die zehn besten Nachwuchsfilmemacher werden dann zu den Filmfestspielen von Venedig geschickt, wo ihre Werke gezeigt und der Sieger gekürt wird. Dieser darf sich dann über die Umsetzung seiner Filmidee zusammen mit Ridley Scott freuen.
Hatte ich da nicht noch so ein paar Drehbücher im Schrank liegen … ?
via PSFK
Sopa, Pipa, Acta
Bei Indiskretion Ehrensache gibt’s noch mal schön komprimiert zu lesen, warum die englischsprachige Wikipedia heute nur eine schwarze Seite zeigt und warum das nicht nur Nerds, Geeks und webpolitisch Interessierte betrifft.
Rumänen-SEO
Zum heutigen rumänischen Nationalfeiertag versucht der Schokoriegel ROM (bzw. die für dessen Kampagnen verantwortliche Agentur McCann Ericsson) mit Vorurteilen über die Rumänen aufzuräumen – via Suchmaschinenoptimierung.
Indem möglichst viele Leute “Rumänen sind … beliebigespositivesadjektivhiereinsetzen” googlen (auf der Kampagnen-Website geht das auch automatisiert), soll der Google-Algorithmus zur automatischen Vervollständigung beeinflusst werden. Interessanter Ansatz – insbesondere für eine Kampagne für einen Schoko-Riegel. Ich bin mal gespannt, ob die Kampagne erfolgreich sein wird.
Social Media, erklärt von Omi: Grandmother Tips – Just a few tips that my grandmother should have given me, but unfortunately never did.

Ja ja, ich weiß. Inzwischen hat auch das hinterletzte Blog darüber berichtet, auf Twitter und Facebook ist das Thema auch schon komplett durch und ich bin viel zu spät dran. Man kommt halt zu nix.
Also der Vollständigkeit halber auch noch mal hier: Chacho Puebla hat ein paar Tipps zu Social Media typografisch ansprechend aufbereitet, auf Schilder gedruckt und diese seiner Großtante in die Hand gedrückt.

Hier gibt’s noch mehr großmütterliche Social Media Tipps.

Every time you use a QR Code for something and don’t think it through, a kitten dies.
Scott Stratten über den meist eher wenig sinnvollen Einsatz von QR Codes.
Was für ein Tag ist heute? Genau: Der “Pay a Blogger Day”
Der Micropayment-Dienst Flattr hat eine schöne Idee um dem eigenen Produkt zu mehr Relevanz zu verhelfen und es zu promoten dem ein oder anderen Blogger zu einer kleinen monetären Unterstützung zu verhelfen: Man hat den Pay a Blogger Day ins Leben gerufen.
Bloggers are seldom after just fame and fortune. But they do give up an awful lot of their spare time to make their readers smarter, happier or simply more efficient in killing time. Many fans are very good at reciprocating by spreading the word, commenting, buying bloggers’ wares or even making donations. But it’s a tiny drop in the ocean compared to what we spend on ad-filled magazines or tips to waiters that are unfriendly if not rude. So what if ALL of us gave something back to bloggers, even for just one day. Buy their T-shirt, the book with affiliate links or make a donation. They’ve sure deserved it.
In diesem Sinne: Tut mir doch etwas Gutes und lasst mir eine Kleinigkeit von meiner Amazon-Wunschliste zukommen. Die Adresse steht im Impressum. ;)
Der Batman besudelt die Giraffe. Die Tyrannen beschützen den Imker. Und das hämisch grinsende Tentakelmonster bandagiert die nebulösen Schulmädchen.

Schöne Idee! Die Website Kreatych kreiert Nonsens-Sätze wie “Der Musikant verkauft die Apfelmännchen” – und ruft auf, diese zu zeichnen. In der Galerie sind schon einige schön absurde Bilder zusammenkommen.
via Supertopic
Kunst mit Google Maps


Den faszinierenden und oft wie Kunstwerken wirkenden Ansichten aus Google Maps widmet sich ein neues Tumblr-Blog: Google Maps Art.
via Supertopic
Catvertising? Kittywood Studios!
Quasi als Nachtrag hierzu.
Die Zukunft der Werbung
No one wants to see ads anymore. They want cat videos.
Was ist die Zukunft der Werbung? Die Antwort ist doch ganz einfach: Katzen-Content! Catvertising!
Fast so schön wie die “Pink Ponies” Case Study damals.
Alles so schön bunt. Heute: QR Codes

QR Codes scheinen momentan DER heiße Scheiß zu sein. Zumindest sieht man sie derzeit gefühlt auf jedem Plakat, jeder Produkt-Verpackung und jeder Anzeige.
Ich finde den Grundgedanken, ein Bild (bzw. einen Code) mit dem Handy einzuscannen und direkt auf eine Website mit weiteren Infos, ein Video o.ä. geleitet zu werden, auch ziemlich interessant. Allerdings frage ich mich jedes Mal, wer außer mir (und vielleicht insgesamt 2% der deutschen Smartphone-Nutzer) diese kleinen schwarzen Quadrate wirklich nutzt. Ob der Einsatz von QR Codes hierzulande für die breite Masse jemals Sinn machen wird? Ich wage es zu bezweifeln. Für Early Adopter und Technik-Freaks mag es ja noch interessant und sinnig sein, aber 90% der Deutschen sind einfach nicht so technik-affin wie z.B. die Menschen in Asien, Iwo QR Codes ja bereits gang und gäbe sind – und anscheinend auch fleißig genutzt werden. (Eine Studie zur wirklichen Verbreitung/ Nutzung der Codes in Deutschland würde mich ja mal brennend interessieren.)

Wie dem auch sei, die Auf Datenvisualisierung spezialisierte Kreativ-Agentur JESS3 (ja, genau die, die auch die “State of the Internet” Videos machen) hat sich mal daran gemacht, die langweiligen schwarzen Quadrate bunt aufzuhübschen, so dass sie aber trotzdem benutzbar bleiben. Ein interessanter Ansatz, der auch einige schicke Ergebnisse hervorgebracht hat und mich stellenweise an Bilder von Keith Haring erinnert.
Nur mit der Benutzbarkeit ist das so eine Sache … im spontanen Test konnte ich leider nicht alle Codes erfolgreich einscannen. Aber wie dem auch sei: Schick aussehen tun sie allemal – und dass z.B. der 3D-Würfel oben nicht funktioniert, schiebe ich jetzt einfach mal auf mein Handy.

Noch mehr bunte QR Codes gibt es auf der JESS3-Website zu sehen.
via medienblase
Der Meme Song
Dieser Song beantwortet (fast) alle Fragen, die es über das Internet zu stellen gibt. Von der Nyan Cat bis “all your base are belong to us” sind die wichtigsten Memes vertreten und schön im Video (und musikalisch) aufbereitet.
The GAG Quartet – le Internet Medley OVER 40 MEMES IN ONE SONG.
Wann ist unserer Gesellschaft das Interesse an Neuem abhanden gekommen, die Faszination für Dinge, die die Welt verändern werden?
Sad but true: Deutschlands merkwürdiges Verhältnis zu neuen Technologien im WiWo-Blog ungedruckt.
via neunetz.com
Kurzfilm: Internet Story
Eine Schatzsuche. Spannung. Ein paar nette Animationen. Und Internet-Krams.
Mit dem Einsatz relativ simpler Mittel erzählt Filmemacher Adam Butcher eine packende Geschichte: Internet Story.
via Nerdcore
