Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.

Werbung / 30. Juli 2010 / 11:22 Uhr / noch kein Senf dazu

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Ich weiß nicht genau, wie lange die FAZ-Kampagne “Dahinter steckt immer ein kluger Kopf” inzwischen läuft, aber Scholz & Friends Berlin liefern mit jedem Motiv gute Abeit ab – die aktuelle Anzeige ist da keine Ausnahme: Joachim Gauck, Bürger. Clever gemacht.

via kress

Everything is possible when you’re in a library.

Webzwonull, Werbung / 16. Juli 2010 / 10:49 Uhr / noch kein Senf dazu

Und schon wieder Old Spice: Diesmal eine gelungene Persiflage. I’m on a cart.

via Supertopic

Alte Gewürze in neuen Medien

Webzwonull, Werbung / 15. Juli 2010 / 13:06 Uhr / 1x Senf dazu

So. Das war’s dann schon wieder – die Social Media Kampagne, an der sich sehr wahrscheinlich alle zukünftigen messen lassen müssen, ist vorbei. Diese Nacht ging das (vorerst?) letzte personalisierte Video online:

So langsam sieht man selbst dem Old Spice Guy, Isaiah Mustafa, die Strapazen des werweißwieviel Stunden langen Nonstop-Videodrehs an; die Augen wirken doch etwas müde. Man kann den Beteiligten bei Wieden + Kennedy nur gratulieren: Der Buzz, den die Kampagne (selbst in Ländern, in denen es gar kein Old Spice zu kaufen gibt) erzeugt hat, war gigantisch. Jetzt muss sich das nur auf die Absatzzahlen der anscheinend als Alt-Herren-Duft verschrieenen Körperpflegeproduktlinie aus dem Hause Procter & Gamble auswirken. Dem Konzern sollte man natürlich auch gratulieren – zu dem Mut, neue Wege zu gehen und zu dem Vertrauen ins Kreativ-Team, das wirklich glänzende Arbeit geleistet hat.

Und jetzt? Sollte sich die aufwendige Aktion (bei ReadWriteWeb gibt’s einen sehr lesenswerten Blick hinter die Kulissen und Mashable berichtet auch noch mal drüber) wirklich signifikant auf die Umsatzzahlen auswirken, werden wohl auch einige andere große Marken und Konzerne, die bisher noch eher vorsichtig im Social Web agiert haben, ihre Online-Aktivitäten verstärken und hoffentlich auch so viel Mut zeigen. Der Old Spice Guy hat die Messlatte ganz schön hoch gelegt und eindrucksvoll gezeigt, wie eine Social Media Kampagne aussehen kann. Wenn die Kampagne nicht mit Preisen überhäuft wird, weiß ich’s auch nicht.

Also dann, liebe unternehmen: Traut euch was, vertraut euren Agenturen und interagiert mit euren Fans und sonstigen Stakeholdern. Jetzt habt ihr ja gesehen, wie’s gemacht wird.

Und wer jetzt immer noch nicht genug hat: Im Old Spice YouTube Kanal lassen sich sämtliche personalisierte Videos noch einmal ansehen. Und einige Reddit-User haben sch gestern schon zusammengetan und einen Old Spice Voicemail Generator gebastelt. (Danke für den Tipp, Jörg.)

Old Spice: “I’m on the Internet”

Webzwonull, Werbung / 13. Juli 2010 / 22:40 Uhr / 1x Senf dazu

Erinnert sich noch jemand an den muskelbepackten Old Spice-Mann und den grandiosen “I’m on a Horse”-Spot (hier noch mal der Link zum Making of dazu)?

Wie dem auch sei, Mr. Old Spice ist zurück in einem neuen Spot. Nicht ganz so großartig wie der alte, was wahrscheinlich mit dem fehlenden Aha!-Effekt zusammenhängt, aber immer noch ganz nett:

Eigentlich fand ich den Spot nicht sooo atemberaubend, dass ich ihn unbedingt hier hätte bringen müssen, aber das änderte sich dann, als ich bei Mashable las, dass der “Old Spice Guy” jetzt auch twittert. Und heute schon vielen, vielen Leuten persönliche Videogrüße hat zukommen lassen:

He then proceeded to send out vids via TwitterTwitter to bloggers who have written about him in the past, YouTube commenters, random folks asking random questions on Yahoo Answers, and various and sundry people who have tweeted at him today. He’s working pretty fast, too. After posting a call for questions onRedditreddit.com four hours ago, he responded to a cadre of questions rather rapidly.

Da hat jemand bei Old Spice (oder wahrscheinlich eher bei Widen + Kennedy) verstanden, wie Markenführung und Interaktion mit seiner Zielgruppe im Social Web funktioniert.

This campaign really is a perfect storm of viralty — not only does it target specific bloggers (who are then more likely to cover the whole thing), it also reaches out to less prominent individuals who can be made more aware of Old Spice. Moreover, they become personally invested in the brand because they have actually become a part of the world it has created.

Hier als kurzes Beispiel das Video für Guy Kawasaki:

“One moment. Throat I must clear.”

Werbung / 9. Juli 2010 / 18:52 Uhr / 1x Senf dazu

Nach Darth Vader gibt’s jetzt auch Yodas Stimme für TomTom-Navis. Natürlich inklusive verkorkster Grammatik: “Left you must keep.”

via Supertopic

Slow Motion Koch-Details mit AEG

Werbung / 8. Juli 2010 / 11:49 Uhr / noch kein Senf dazu

Toller Spot für AEG – erinnert ein bisschen an das Dexter-Intro.

Im Fernsehen hab ich bisher nur die 30-Sekünder-Version gesehen und die kommt eigentlich auch noch besser rüber – der Schnitt ist dabei einfach spannender. Bei der Suche nach der Kurzversion hab ich dann noch das Spülmaschinen-Pendant zum Spot gefunden. Auch nicht schlecht.

Child Safety

Werbung / 7. Juli 2010 / 12:56 Uhr / noch kein Senf dazu

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BBDO Düsseldorf wirbt mit blutrünstigen Plüschtieren für die Caritas: Auf der Caritas-Website sollen sich Eltern Tipps für die Mediennutzung ihrer Sprösslinge holen können. (Allerdings sind diese Tipps ziemlich versteckt. Ich konnte zum Thema Medienkompetenz nur einen Rückblick zu einer Tagung im September 2009 finden …)

Mehr Motive aus der plüschblutrünstigen Kampagne gibt’s bei Design made in Germany.

The Times They Are A-Changin’: VW sagt mit dem Polo GTI “Adios Klassik” und “Hallo, Social Web”

Medien, Webzwonull, Werbung / 15. Juni 2010 / 10:15 Uhr / 1x Senf dazu

ich hab’s zwar vorhin schon getwittert, aber da Twitter ja heute leichten Schluckauf hat, poste ich es hier auch noch mal: VW bewirbt den neuen Polo GTI ausschließlich über Facebook & Co. und verzichtet vollkommen auf den Einsatz klassischer ATL-Maßnahmen, wie die  W&V berichtet. Noch nicht mal eine eigene Microsite gibt es, stattdessen verweist die VW-Website direkt auf Facebook.

VW Polo GTI: Link zu Facebook statt Microsite

Das könnte es nun also sein: das Zeichen dafür, dass der seit Jahren propagierte Medienwandel langsam auch wirklich mal außerhalb bestimmter (Fach-)Öffentlichkeiten an Fahrt gewinnt und wirklich in der Breite der Gesellschaft ankommt.

Wenn VW wirklich bei dem Kurs bleibt und das keine clevere Idee ist, um die Aufmerksamkeit (zumindest die der Kommunikationsbranche) auf den Kampagnenstart zu lenken, werden aber heute einige Leute in Verlagshäusern und TV-Sendern mit den Ohren schlackern.

So. Und jetzt hören wir noch mal dem alten Bob Dylan zu: The Times They Are A-Changin’

Adidas spielt dir in Sin City das Lied vom Tod.

Werbung / 12. Juni 2010 / 17:59 Uhr / noch kein Senf dazu

Gerade hab ich bei Horizont gelesen, dass Adidas zur WM verstärkt auf Online-Medien setzt, anstatt TV-Spots zu schalten – in Herzogenaurach scheint man die Zeichen der Zeit erkannt zu haben.

Den aktuellen Spot “Fast vs. Fast” gibt es also nur online zu sehen, bei YouTube und Facebook & Co. Eigentlich auch wieder schade, denn im Fernsehen würde er bestimmt noch mal beeindruckender wirken. (Im Kino auf der ganz großen Leinwand sowieso.)

Der Spot ist – zumindest in den “nicht-Fußball-Teilen” – eine visuelle Hommage an Sin City, der Erzähler aus dem Off ist auch von Frank Millers Kult-Comic bzw. der Film-Umsetzung inspiriert und die Musik klingt sehr verdächtig nach Ennio Morricones Soundtrack zu Spiel mir das Lied vom Tod … nichtsdestotrotz kann sich das Ergebnis sehen lassen.

Herr Daimler, Sie schaffe z’viel

Design, Werbung / 12. Juni 2010 / 14:22 Uhr / 3x Senf dazu

Das Beschte oder nichts – gestern wurde der neue Markenauftritt von Mercedes-Benz gelauncht, entwickelt von Mercedes’ hauseigener Design-Abteilung in Kooperation mit Jung von Matt. Dass Herr Dailmer im TV-Spot (halb augenzwinkernd?) schwäbelt, kommt ziemlich sympathisch rüber.

In der Print-Umsetzung und auch auf der Kampagenen-Website interpretieren reale Mitarbeiter als Testimonials den neuem Claim “Das Beste oder nichts” – angeblich Gottlieb Daimlers Leitspruch. Den Grundgedanken der Kampagne find ich sehr gut, was die Umsetzung angeht, bin ich mir allerdings noch unschlüssig.

Ich glaub, es liegt an den Texten. Die Länge ist seltsam – einerseits nicht wirklich kurz und knackig, andererseits auch nicht lang genug. Ich stehe ja sowohl auf (textlich) sehr reduzierte Werbung, als auch auf Longcopys. Und die Mercedes-Kampagne bewegt sich genau zwischen diesen beiden Polen. Aber vielleicht irritieren mich auch einfach die vielen Lichteffekte …

Mercedes-Benz: "Das Beste oder nichts"

Was das neue Logo, insbesondere den 3D-Effekt und die Zusammenführung von Wort- und Bildmarke angeht, schließe ich mich allerdings dem Urteil Design Tagebuch an: Es stellt eindeutig keine Verbesserung dar.

Das alte Zeichen hat ausgedient, was sehr schade ist, denn der rein weiße Stern war nicht nur eine Form, er war auch ein Bekenntnis. In seiner reduzierten Form vereinte er Klarheit und Klasse und gleichzeitig stellte er eine Gegenbewegung zur Norm dar. Progressiv und unangepasst war er. Klassisch, handwerklich perfekt und deutlich konservativer in der Darstellung ist der neue Stern. Nahezu alle großen Automarkenzeichen blitzen chromfarben, so nun auch der Mercedes-Stern. Differenzierbarer war der Vorgänger.

Ein paar mehr Infos zum Thema gibt’s auch im Daimler-Blog.

Einen hab ich noch!

Werbung / 7. Juni 2010 / 12:55 Uhr / 1x Senf dazu

Werbung mit Tieren am Montag, Teil 3: Diesmal nicht für Autos, sondern für Joghurt.

Und jetzt erkläre mir mal bitte jemand, wieso Müller Milch in Deutschland nur mittelmäßige Werbung produziert? (Ok, immerhin Werbung der gehobenen Mittelklasse, aber trotzdem … da ist noch ordentlich Luft nach oben.)

Geronticus eremita, eher bekannt als Waldrapp

Werbung / 7. Juni 2010 / 12:53 Uhr / noch kein Senf dazu

Und noch mal animalische Autowerbung: Diesmal Mercedes. (Ist allerdings schon etwas älter, aber trotzdem noch super.)

via Supertopic

Hamsterdam: A new way to roll 2010

Werbung / 7. Juni 2010 / 12:48 Uhr / noch kein Senf dazu

Netter neuer Kia-Spot. Sehr … animalisch. ;)

via W & V

Potato slow. Opera fast.

Werbung / 28. Mai 2010 / 14:31 Uhr / 3x Senf dazu

Neulich hatte ich ja schon den Google Chrome Speed Test hier im Blog. Jetzt kommt Operas Antwort darauf: Was geh schneller? Eine Website mit Opera zu laden oder eine Kartoffel zu kochen?

Das Video hat die Antwort …

via Mashable.

Nike: Write the Future

Werbung / 22. Mai 2010 / 12:50 Uhr / noch kein Senf dazu

Ok, für jemand nur so halb-Fußball-Interessierten wie mich ist der aktuelle Nike-Spot jetzt nicht soooo wahnsinnig gut – aber Homer Simpson bei 2:20 reißt es raus.

(An den grandiosen “Take it to the next Level“-Spot aus der Spielerperspektive kommt er meiner Meinung nach trotzdem nicht ran – aber das könnte auch meiner persönlichen Vorleibe für Regisseur (Guy Ritchie) und Musik (Eagles of Death Metal) liegen.)

Loewe: Extremely Realistic Images

Werbung / 21. Mai 2010 / 15:48 Uhr / noch kein Senf dazu

Es gibt einen neuen Loewe-Spot. Diesmal wird nicht der extrem realistische Sound beworben, sondern die Bildleistung der Fernseher – die Mechanik des Spots bleibt die gleiche, anstatt eines Chors gibt es jetzt allerdings Ballerinas bei einer Schwanensee-Aufführung zu sehen. Sehr schön finde ich ja den verdutzten Blick der Haupttänzerin, als um sie herum auf einmal alles bunt wird …

via Supertopic

Olympus Pen: Ein Spot mit lebendig werdenden Plakaten.

Werbung / 19. Mai 2010 / 10:36 Uhr / noch kein Senf dazu

Die Werbung in der Werbung erwacht zum Leben. Super.

via Supertopic

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