Punk Rock Flyer werden zu typografischen Arbeiten

Das kommt dabei raus, wenn zwei Dinge kombiniert werden, die ich sehr mag: Punk Rock (und Hardcore und Indie Rock und und und) und klassisch modernistisches Schweizer Grafikdesign.
Unter swissted.com stellt Designer Mike Joyce seine von klassischem Schweizer Design inspirierten Redesigns alter Punk Rock Flyer aus. Ganz, ganz großes Kino.
swissted is an ongoing project by graphic designer mike joyce, owner of stereotype design in new york city. drawing from his love of punk rock and swiss modernism, two movements that have absolutely nothing to do with one another, mike has redesigned vintage punk, hardcore, and indie rock show flyers into international typographic style posters. each poster is sized to the standard swiss kiosk dimensions of 35.5 inches wide by 50 inches high and set in berthold akzidenz grotesk medium, all lowercase. every single one of these shows actually happened.

via Nerdcore/ Grain Edit
I (don’t) see dead people: Albumcover minus tote Musiker


Und eines Tages waren auf einmal alle Fotos der bereits verstorbenen Musiker verblasst. Inklusive der auf ihren eigenen Cover Artworks.
The Clash ohne Joe Strummer, die Beatles ohne John Lennon und George Harrison, The Who ohne John Entwistle und Keith Moon und Tommy Ramone ist nur noch solo unterwegs. Alles zu finden auf
dem Tumblr-Blog Live!, der leider seit August nicht mehr aktualisiert wurde.
via Spiegel Offline.
The next revolution in beauty: Fotoshop by Adobé
Was wäre, wenn Photoshop ein Produkt der beauty-Industrie wäre? Dieser Frage ist Regisseur Jesse Rosten als Kritik an weit verbreiteten Schönheitsidealen nachgegangen.
This commercial isn’t real, neither are society’s standards of beauty.
via Dangerous Minds
Tierischer Wandschmuck

Ich bin mir ja manchmal unsicher, ob ich den typischen Elchgeweih-Wandschmuck absolut kitschig oder vielleicht doch ziemlich cool finde … Das Polygon Double Deer #2 von Kohei Nawa gehört jedoch definitiv in die zweite Kategorie.
via Colossal
“In a hole in the ground there lived a hobbit.” Happy Birthday, J.R.R.!

In a hole in the ground there lived a hobbit.
Der Verfasser dieser Zeilen, J.R.R. Tolkien, wäre heute 120 Jahre alt geworden. Happy Birthday!
Und weil’s so schön ist und ich im Gegensatz zu allen anderen drölfzig Milliarden Blogs da draußen das Video hier noch nicht hatte: Der Trailer zu Peter Jacksons anstehender Hobbit-Verfilmung.
via Nerdcore.
Die Zeugs & Gedöns Jahres-Charts 2011
Der Herr Bertling macht’s vor, ich mach’s nach: Als Ergänzung zu meinen gestern gebloggten Top 3 Filmen, Alben, Konzerten, Büchern, etc. kommen hier nun meine Top 10 der meistgehörten Bands 2011. (Bzw. die Bands, die ich laut last.fm im vergangenen Jahr am häufigsten gehört habe – CDs und Platten werden so ja leider nicht erfasst.)
1. The Bronx
2. Broilers
3. Deadline
4. The Bones
5. Reverend Horton Heat
6. Danko Jones
7. Imelda May
8. The Turbo A.C.’s
9. Fu Manchu
10. Throw Rag
Kleinvieh heilt alle Wunden
Dieses (für alle, die nicht verstehen, wovon ich spreche: ich meine die Headline) und viele andere Sprichwörter kann man sich beim Sprichwortrekombinator zusammenbasteln lassen.
Jahresrückblick 2011: Die besten …
Das neue Jahr ist gerade drei Tage alt und mein Blog quasi noch im Weihnachts-Winterschlaf. Da passt an dieser Stelle doch wunderbar ein persönlicher (pop-) kultureller Jahresrückblick auf 2011 mit meinen persönlichen Top 3 der besten …
… Filme:
The Guard
Das grandiose Zitat “I’m Irish, Sir – Racism is part of me culture.” sagt eigentlich alles. Nicht? Ok, aber vielleicht das: Brendan Gleeson spielt den murrigen, undurchschaubaren irischen Dorfpolizisten, der mit einem schwarzen FBI-Agenten zusammenarbeiten muss so, als wäre ihm die Rolle auf den Leib geschrieben worden. Der Soundtrack erinnert mitunter stark an klassische Italo-Western und alleine das Intro des Films ist so voller subtilem schwarzem Humor, dass es eine wahre Freude ist. What a beautiful fuckin’ day.
Attack The Block
Aliens mit blau fluoreszierenden Zähnchen landen in einem eher weniger schönen Teil Londons, Nick Frost spielt mit und auch wenn man den englischen Slang der kleinen 14jährigen Gangstaz, die gegen die Aliens kämpfen kaum versteht, versaut die deutsche Synchro (alleine im Trailer schon) die Atmosphäre doch sehr. Allein die Tatsache, dass Regisseur Joe Cornish als PR-Aktion für seinen Film die London Riots verursacht hat, war dann in meinen Augen doch etwas übertrieben.
Die Abenteuer von Tim und Struppi – das Geheimnis der Einhorn
Trotz aller meiner Bedenken im Vorfeld ein großartiger Film. Die Vorlagen wurden gut adaptiert, die Story sehr schön und zeitgemäß inszeniert (und dafür musste die Handlung noch nicht einmal in die Moderne verlegt werden) und fast jede Szene steckt voller liebenswerter Details und kleiner, versteckter Anspielungen auf das große Original. Alleine schon die Anfangssequenz, in der Hergé höchstpersönlich auf dem Flohmarkt ein Porträt von Tim zeichnet – natürlich im Stile seiner weltberühmten Ligne Claire – war den Kinobesuch wert. Mr. Spielberg, Mr. Jackson – ich freue mich schon auf Ihre nächste Tim und Struppi Verfilmung.
… Alben:
Red Fang – Murder The Mountains
Stoner Rock? Metal? Was auch immer. Die vier bärtigen Typen aus Portland machen geniale Musik. Und haben ein Händchen für verdammt coole Musikvideos.
Social Distortion – Hard Times and Nursery Rhymes
Live haben mich His Nessness & Co. zwar leider etwas enttäuscht, aber das neue Album fand ich super. Blues Rock mit Punk-Attitüde. Oder umgekehrt? Egal. Super Ding.
Mastodon – The Hunter
Ohne viele Worte: Ein saustarkes Album. Mastodon in Höchstform. Wird Zeit, dass ich die Jungs endlich mal live erlebe.
(Die neuen Alben von Primus, Opeth und Tom Waits habe ich leider noch nciht oft genug gehört, um mir irgendwie ein Urteil darüber bilden zu können. So viel tolle Musik und so wenig zeit. Eine Schande ist das. Und sorry liebe Broilers, aber Santa Muerte war mir ab der zweiten Albumhälfte leider ein wenig zu soft und poppig, um in dieser Liste aufzutauchen.)
… Konzerte:
Broilers
Ein Sommerabend im Docks: Grandiose Stimmung, geniale Songauswahl, herz, was willst du mehr? “Noch nie so gut getanzt, selten so schlecht geschlafen.” Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
Fu Manchu
In Search Of ist zwar nicht gerade mein Lieblingsalbum der Jung, aber genau das wurde auf der diesjährigen Tour komplett live gespielt. Trotzdem ein sehr denkwürdiges Konzert im ausverkauften Knust. Hier gibt’s den Foto-Beweis.
The Reverend Horton Heat
Psychobilly Freakout direkt als ersten Song zu spielen, wenn das Publikum noch gar nicht ganz warm ist (ganz zu schweigen davon, dass das Knust zu meinem Entsetzen noch nicht einmal halbvoll war), war nicht die beste Entscheidung, die der Reverend und seine Mannen an diesem Abend getroffen haben, aber danach ging es mit der Stimmung nur noch aufwärts. Die Texaner haben’s eben drauf. Und Ende November darf auch ruhig mal ein Weihnachtslied in die Setlist aufgenommen werden. Fotos? Hier. Bitte sehr.
… Ausstellungen:
Erschreckend, aber wahr: Ich habe es dieses Jahr nur in zwei Ausstellungen geschafft. Dabei gab es noch so viele andere, die ich gerne gesehen hätte … William Turner zum Beispiel. Oder die Flatstock Konzertposter im Rahmen des Reeperbahnfestivals. Oder oder oder …
Dafür waren Gerhard Richter im Bucerius Kunst Forum und die Lead Awards im Haus der Fotografie schon mal verdammt gut. Und 2012 stehen auch wieder mehr Ausstellungsbesuche auf dem Programm. So.
… Bücher:
Da ich dieses Jahr (leider) extrem wenig gelesen habe und auch keine Neuerscheinung dabei war, belegt die Plätze 1 bis 3: Der Herr der Ringe. Inzwischen zum dritten Mal gelesen und immer wieder toll.
Das war es dann auch mit meinen Top 3-Listen für 2011. Ab jetzt heißt es: Hallo 2012. Ich freu mich auf dich.
Move. Eat. Learn.
3 Freunde, 44 Tage, 11 Länder, 18 Flüge, 38.000 Meilen, ein ausgebrochener Vulkan, 2 Kameras und fast ein Terabyte Filmmaterial. Rick Mereki, Tim White und Andrew Lees haben die Eindrücke ihrer Weltreise in die drei Kurzfilme Move, Eat und Learn gepackt und mich zu von Fernweh inspirierten Neujahrsvorsätzen angestiftet: Mehr Reisen. Mehr Fotografieren. Mehr Filmen. Mehr mehr.
In diesem Sinne: Frohes Neues!
Hilfe, es weihnachtet(e) sehr: Are Your Greetings Seasoned?
Kreative und/ oder abgefahrene Weihnachtsgrüße auf Zeugs & Gedöns, Teil 5 (und finales Kapitel der Weihnachtsstimmung):
Weihnachtsgrußkarten-Motiv “American Christmas Devil”

Die Karten stammen von Brad McGinty, mit einer kruden Geschichte über ihre Herkunft verkaufen sie sich aber bestimmt besser:
I got a pretty exciting package from my mom recently: A container of my grandfathers’ Christmas cards from 1955. These aren’t personal Christmas cards, but rather leftover cards from my grandfather’s failed attempt at starting a greeting card company a few years after WWII. […]A few years after my Grandfather returned from the war he decided to start a greeting card company. Armed with one terrible idea and no artistic ability whatsoever, he turned to someone he had met during the war for help, a young Japanese solider he had shot in the face named Haruo. My grandfather spoke no Japanese, and Haruo spoke no English, so how they actually got together is beyond me or anyone else in my family. The idea involved creating American-style greeting cards for both the Japanese and the American markets. It also required Haruo to create all the artwork and handle all of the printing.I got a pretty exciting package from my mom recently: A container of my grandfathers’ Christmas cards from 1955. These aren’t personal Christmas cards, but rather leftover cards from my grandfather’s failed attempt at starting a greeting card company a few years after WWII. […]
A few years after my Grandfather returned from the war he decided to start a greeting card company. Armed with one terrible idea and no artistic ability whatsoever, he turned to someone he had met during the war for help, a young Japanese solider he had shot in the face named Haruo. My grandfather spoke no Japanese, and Haruo spoke no English, so how they actually got together is beyond me or anyone else in my family. The idea involved creating American-style greeting cards for both the Japanese and the American markets. It also required Haruo to create all the artwork and handle all of the printing.
via Nerdcore
Steal Banksy? Done.

Da hat es also tatsächlich jemand geschafft: Banksys Ball Games wurde wie gewünscht aus einem australischen Hotel gestohlen.
Glücklicherweise gibt es noch ein weiteres Bild, das jetzt bis zum 15. Januar gestohlen werden kann. Hier gibt’s die komplette Story.
Maura Tuohy checked into the hotel on Saturday night pretending to be from an Art Series Hotel agency. She claimed she worked with various members of the agency team and told hotel staff that she was asked to drive the painting to another hotel.
Highly suspicious staff asked for a number to phone in order to verify her story. Tuohy provided the number of her accomplice, Megan Aney, who verified the story. After a dozen more questions she then walked the artwork right out of the hotel with the help of the hotel staff, put it in her car, and returned 15 minutes later to brag about her cunning and guile. Excellent work.
The heist was a success and followed several failed attempts by other hotel guests including the hacking of three CCTV cameras focused on the Banksy, a listening device being placed underneath the desk at Reception and guests phoning Reception with housekeeping issues in an attempt to get them to step away from the painting.
Hilfe, es weihnachtet(e) sehr: Siri für Santa
Kreative und/ oder abgefahrene Weihnachtsgrüße auf Zeugs & Gedöns, Teil 4:
Endlich wurde das Geheimnis gelüftet, wie der Weihnachtsmann seine Geschenkelieferung organisiert bekommt: Er nutzt Apple Produkte.
Hilfe, es weihnachtet(e) sehr: Weihnachtsgrüße vom FC St. Pauli
Kreative und/ oder abgefahrene Weihnachtsgrüße auf Zeugs & Gedöns, Teil 3:
Beim FC St. Pauli wird mit dem Weihnachtsmann trainiert. Sozusagen.
Die selbe Prozedür wie letzten Monat?
Als Einstimmung auf Silvester: Dinner for One mit derdiedas Merkel und Sarko de Funes.









