My Foto-Mai
Ladies and Gentlemen, bitte schnallen Sie sich an, lehnen Sie sich zurück: Es ist Foto-Monat bei Zeugs & Gedöns. Was das heißt? Um mich mal wieder ein bisschen intensiver mit Fotografie zu beschäftigen, werde ich diesen Monat jeden Tag ein Foto schießen und hier posten. In erster Linie werden das Schnappschüsse sein, aber das ein oder andere etwas intensiver nachbearbeitete Foto wird sich bestimmt auch mal hierher verirren.
Also: Ab jetzt wird jeden Tag die Kamera mitgeschleppt, ich werde jeden Tag Fotos schießen, neue Bearbeitungstechniken ausprobieren und mich insgesamt mal wieder etwas bewusster mit dem Thema Fotografie auseinandersetzen. Das wird ein großer Spaß. (Und ich hoffe, dass ich mich wirklich jeden Tag dazu zwingen kann.) Go go go!

Dann fangen wir mal mit einem Klischee-Frühlingsbild an. Zum warmwerden sozusagen.
Oldtimer-Tankstelle // Sneak Peak
Kinners, das schöne Wetter heute in Hamburg musste ausgenutzt werden – aber statt faul im Park oder am Elbstrand zu liegen bin ich endlich mal zur Oldtimer-Tankstelle gefahren. Hier ein kurzer Appetitanreger … in Kürze gibt’s hier noch mehr altes Blech zu sehen.

In Bed with Invader
Schöner Film, der in knapp 14 Minuten Street Artist Invader durch’s nächtliche Paris begleitet.
Go Right
Eine wunderbare Hommage an klassische Jump’n’Run Spiele.
Wahrscheinlich träume ich heute Nacht von Pixelgrafiken …
via Spiegel Offline
Digital Street Art
Gestern Abend hab ich eine Mail bekommen, ob ich denn Interesse hätte, über ein Studenten-Projekt zu digitaler Street Art zu schreiben. Und wenn das Projekt so vielversprechend klingt wie dieses hier, dann hab ich das natürlich: Absolut Inspire ist der Beitrag von Iris Gavric und Daniel Otterbein zu den Future Lions 2012. Die beiden sind Studenten an der Academy of Visual Arts in Frankfurt am Main und wollen Street Art in die digitale Welt bringen.
We created a casefilm for the fictive product “Absolut Inspire” by Absolut Vodka. It combines Google’s Street View and Streetart. It’s goal is to create a new world without creative limitations, everything is legal, everything is allowed.
Share your creativity with anybody from anywhere, discover the Absolut world and get inspired!
Die Idee klingt ziemlich interessant: Eine Google Street View App, bei der man sich digital kreativ austoben kann. Jetzt muss sich nur noch jemand finden lassen, der die App auch wirklich realisiert.
Cover-Song? Cover-Video! Cancer Bats – Sabotage
Harr Harr. Mein absolutes Lieblingsmusikvideo hat eine “leicht” metallische Würdigung bekommen. Und die ist im Gegensatz zum original nicht wegen irgendwelchen Gemaurheberrechtskindergartenblödsinns für deutsche Nutzer gesperrt. Yeah!
Jetzt noch ein Gastauftritt der richtigen Beastie Boys und das Cover-Video zum Cover-Song wäre perfekt.
26.04.2012: Red Fang & Black Tusk

Ok – die Jungs machen nicht nur die tollsten Musikvideos, sondern sind live auch eine echte Macht. Von wem ich rede? Von Red Fang natürlich. Die vier bärtigen Käuze aus Portland haben gestern Abend mal eben den Hafenklang in Schutt und Asche gelegt. Aber der Reihe nach …
Los ging der Abend mit Black Tusk, die ordentlich losbolzten und das anwesende Publikum ziemlich gut anheizten. Das sich die Gesangsparts teilende Trio (nur echt mit ZZ Top-Rauschebart) holzte seine Sludge-Songs, routiniert runter, legte eine Wahnsinns-Spielfreude an den Tag und poste dabei auch noch gut rum, so dass die Anwesenden gut unterhalten waren.
Und dann kamen Red Fang … Die Jungs sind momentan der heiße hochgehypte Scheiß in der Metal/ Stoner Rock/ Dom / Sludge/ Wasauchimmer-Szene – jedenfalls hab ich es noch nie erlebt, dass der Hafenklang schon eine Woche vor dem Konzert ausverkauft ist und sogar noch eine Zusatzshow organisiert wird. Aber was soll ich sagen? Zu Recht. Denn auch wenn der Gesang zu Beginn ziemlich schlecht abgemischt war (nach den ersten paar Songs habe ich allerdings auch nicht mehr so wirklich darauf geachtet muss ich gestehen), haben die Jungs eine verdammt fantastische Show hingelegt.
Stagediver im Hafenklang hatte ich bisher auch noch nicht gesehen – die Folge davon war auch, dass die Monitorbox von Bassist Aaron rückte immer näher Richtung Schlagzeug und schließlich fast umkippte. Bierduschen für die Band gab es auch – und auch ansonsten schienen sie ihre erste Europa-Headliner-Tour sichtlich zu genießen, genau so wie das Publikum. Am Ende sah man nur noch verschwitzte, nach Bier und Schweiß duftende Gesichter – das schreit nach eienr Wiederholung. Dann versuche ich auch, mir die Setlist zu merken. Gehört bei so nem Konzert Review ja eigentlich dazu, nech?
Kurze Randnotiz: Im Gegensatz zu Dienstag, als der Lichtmensch scheinbar Urlaub hatte, konnte man diesmal sogar von so etwas wie einer atmosphärischen Beleuchtung sprechen – und dementsprechend auch spannendere Fotos schießen. Und ein paar ebendieser Fotos gibt’s nun zu sehen. Et voila:
Black Tusk:



Red Fang:





Demnächst gibt’s auch noch ein paar mehr Fotos zu sehen. Versprochen.
(Ich weiß nur noch nicht genau, wann ich zum (aus)sortieren und bearbeiten komme. Aber irgendwann bestimmt.)
Das Werbekarussel
Und es dreht sich und dreht sich und dreht sich … schöne Aktion von Florian Rivière. Ist das jetzt “nur” Adbusting? Oder Kunst? Oder beides?

via rebel:art
Sponsored Video: Kinect Star Wars
– Sponsored Post –
Wer kennt das nicht? Man läuft nichtsahnend durch die Stadt und auf einmal bildet man sich ein, überall Sturmtruppen zu sehen, leidet an akutem Verfolgungswahn und wird paranoid, weil an der nächsten Ecke ja Boba Fett lauern könnte – und dieser beginnende Tinnitus klingt auch verdächtig nach dem Gepfeife von R2D2.
Um das neue Xbox-Spiel Kinect Star Wars zu promoten, gibt es jetzt eine iOs-App, die den Facebook und Twitter-Stream im altbekannten Stil des Star Wars Titel-Lauftexts anzeigt. Ich weiß nicht genau, ob man so was tatsächlich braucht, aber so auf den ersten Blick und zum kurz mal Rumspielen sieht die Idee auf jeden Fall erstmal lustig aus.
Weiterlesen »
HORIZON FIELD HAMBURG
In wenigen Minuten (genauer gesagt: heute um 19 Uhr) wird die Ausstellung HORIZON FIELD HAMBURG in den Hamburger Deichtorhallen eröffnet: Eine große Stahlinstallation von Antony Gormley, die in der Halle schwebt. Die Konstruktion ist im Zeitraffer-Video zu sehen – das Ganze sieht ziemlich beeindruckend aus. Das werde ich mir bei Gelegenheit doch mal aus der Nähe ansehen müssen.
24.04.2012: King Cannons

Vorgestern Abend im Hafenklang: Die King Cannons.
Während Lisa Hannigan im Grünspan ihre zierlchen Lieder zum Besten gab, spielten sich zeitgleich im Hafenklang ein paar – Achtung, jetzt wird’s kompliziert – in Australien ansässige Neuseeländer namens King Cannons in mein musikalisches Herz. Stilistisch irgendwo in der Schnittmenge zwischen The Clash, Generators und Bruce Springsteen mit leichten Surf-Einsprengseln hier und da gelegen und insgesamt sehr zu empfehlen.
Nachdem sie in den letzten Wochen als Vorband der Broilers (Wieso eigentlich waren bei meinen letzten Broilers-Konzerten die Vorbands nicht halb so gut?) unterwegs waren, haben sie jetzt noch ein paar weitere Konzerttermine in Europa drangehängt. Hingegangen bin ich ohne großartige Erwartungshaltungen – und war so im Nachhinein sehr begeistert von den fünf Jungs und dem einen Mädel aus Down Under.

Handwerklich solide, tanzbare Rockmusik mit oben erwähnten Einflüssen – eine kleine musikalische Perle am Dienstagabend. Leider kamen nur ca. 50-60 Leute in den Genuss dieses Konzerts; eigentlich wäre den Headlinern ein größeres Publikum zu gönnen gewesen. Der Großteil des Publikums bestand dann anscheinend auch noch größtenteils aus Freunden der lokalen Vorbands (eine ganz okaye Punk-Band sowie ein Rock-Trio, das vom Sound nicht wirklich zum Rest des Bilings passte, aber nichtsdestotrotz erstaunlich gut war), was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.
In ihrer Heimat sind die Cannons auch mit nur ein paar Single- und einer EP-Veröffentlichung wohl schon relativ bekannt – bleibt zu hoffen, dass ihnen bei ihrem nächsten Tourstopp in Deutschland auch ein größeres Publikum gegönnt ist. Ich freu mich jedenfalls erstmal auf das Album, das irgendwann dieses Jahr noch erscheinen soll. Bei Gelegenheit kommen dann auch noch mal ein paar mehr Fotos vom Abend. (Falls die überhaupt sehenswert sind – Irgendjemand kam auf die glorreiche Idee, die nicht gerade üppig ausgestattete Bühnenbeleuchtung im Hafenklang noch mal richtig schön runterzudimmen.)

Sämtliche “richtigen” Videos sind bei YouTube natürlich mal wieder gegeoblockt. Deshalb hier ein Live-Clip aus 2011. Bei Facebook und auf Vimeo (leider nicht einbindbar) kann man auch reinhören.
Weltuntergang in München

Der BVB holt seinen zweiten Meisterschaftstitel in Folge – und das im Jahre 2012, in dem laut einer Maya-Prophezeiung die Welt untergehen soll. BVB-Sponsor Evonik und die Agentur KNSK nutzen das für eine sehr gelungene Gratulations-Anzeige.
The Avengers ‘78
Vergesst den Avengers-Film, der bald ins Kino kommt – das hier ist der Real Deal: Eine TV-Verfilmung der Marvel Superhelden von 1978. Was mir bei diesem Trailer aber den Mund offen stehen lässt: Ist das wirklich Gene Simmons, dem da statt seiner ewig langen Zunge Flammen aus dem Mund schießen? WTF?
Ein Wochenende in Leipzig – die große Zeugs & Gedöns Foto-Love-Story
Hach, Leipzig … Schön war’s bei dir. Und die Jungs und Mädels vom LPRS haben ihre Sache mit Forums- und Alumnitreffen-Organisation hervorragend gemacht. Auch an dieser Stelle noch mal Vielen Dank dafür!
Das Wochenende in Stichpunkten, mehr oder weniger in der richtigen Reihenfolge: Gute Freunde und alte Kommilitonen/innen wiedergetroffen, neue Bekanntschaften gemacht, Plattenläden-Streifzüge, interessante Diskussionen, Kachelmanns Medienanwalt, Baustellenführung im neuen Paulinum, ein Besuch in der alten Stammkneipe, Gewinn des Goldenen Günters, vielleicht ein oder zwei Bier zu viel, definitiv die ein oder andere Stunde Schlaf zu wenig. Deshalb jetzt ohne viele Worte: Das Ganze in Fotos.




Wo gibt es 800 Quadratmeter große Graffitis? In Leipzig
Wie passend: Aus meiner Zeit in Leipzig kenne ich das Ring-Messehaus nur von Baugerüsten und Planen verdeckt. Vor Kurzem wurden Gerüste und Planen entfernte – und siehe da, man hat die Zeit, in der doch keine Fassaden-Restauration vorgenommen wurde, genutzt, um das Haus einmal komplett vollzusprühen.

Ob man das bei einer denkmalgeschütztn Fassade (die aber anscheined keinen mehr zu interessieren scheint) gutfinden soll, sei mal dahingestellt – auf jeden Fall sieht die schiere Größe des Graffiti ziemlich beeindruckend aus. Ich werd mir das am Wochenende dann mal aus der Nähe ansehen.
via Heldenstadt & We Like That
the Streets of Leipzig
Weil ich am Wochenende mal wieder da bin: Tilt-Shift/ Timelapse-Aufnahmen aus Leipzig.
(Zugegeben: Der ganz große Wurf ist das Video jetzt nicht – an einigen Stellen sieht man die Nachbearbeitung zu stark und es wirkt nicht mehr natürlich. Aber ich mag Leipzig halt.)

